Allgemein

Inhaus beteiligt sich an deutscher Firma

01.06.2022 • 20:37 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Robert Küng (links) und Robert Michel arbeiten zukünftig eng zusammen<span style="color: rgba(111, 111, 111, var(--tw-text-opacity)); font-size: 0.75rem; text-transform: uppercase;">.</span>  <span class="copyright">Inhaus/Michel Bäder</span>
Robert Küng (links) und Robert Michel arbeiten zukünftig eng zusammen. Inhaus/Michel Bäder

Der Heizungs- und Sanitärgroßhändler ist eine Minderheitsbeteiligung an Michel Bäder in München eingegangen.

Der Hohenemser Heizungs- und Sanitärgroßhändler Inhaus hat sich rückwirkend per 1. Jänner 2022 mit 49 Prozent an der Michel Bäder GmbH in München beteiligt. Über die neue Beteiligung informierte Inhaus-Geschäftsführer Robert Küng. Hinsichtlich des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Michel Bäder wurde vor über zwölf Jahren vom Installateur und Versorgungstechniker Robert Michel und seiner Frau Andrea gegründet. Das Unternehmen mit neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und eigenem Showroom ist europaweit bekannt für Designerbäder mit exklusiver Ausstattung beziehungsweise einem anspruchsvollen Sortiment mit vielen Designermarken. Der Bäderspezialist verfügt zudem über eine eigene Manufaktur für Armaturen. Michel Bäder arbeitet auch oftmals mit Architekten zusammen.

Der Firmensitz in Hohenems.    <span class="copyright">Klaus Hartinger</span>
Der Firmensitz in Hohenems. Klaus Hartinger

„Ich freue mich, dass der Firmengründer und Namensgeber dem Unternehmen als Geschäftsführer verbunden bleibt. Robert Michel wird sowohl in München als auch in Hohenems anwesend sein und Kunden und Architekten persönlich beraten“, so Küng. Damit könne man als Inhaus künftig alle Anforderungen an das hochwertige Badezimmer erfüllen. Dazu soll im Bäderpark Hohenems auch ein eigener Showroom für Michel Bäder eingerichtet werden. Die Eröffnung sei zum Jahreswechsel 2022/23 geplant.

Robert Michel wiederum freue sich darüber, dass er das Netzwerk und die Erfahrungen von Michel Bäder nunmehr auf den Bodenseeraum ausweiten könne. „Zusammen mit Inhaus möchten wir das Thema Bad in Vorarlberg auf ein neues Level bringen.“

Aufstockung geplant

Die Übernahme von 49 Prozent an Michel Bäder sei ein erster Schritt, so Küng. Mittelfristig plane man die Aufstockung auf eine Mehrheit der Anteile an der Michel Bäder GmbH. Durch die Beteiligung verfüge Inhaus zudem jetzt auch über einen Standort in München. „Für uns bedeutet diese Expansion eine vermehrte Präsenz in den drei Bodenseeländern Österreich, Deutschland und Schweiz.“

Gegenwärtig sucht Inhaus nach Angaben des Geschäftsführers 20 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die man sofort einstellen könne. Das reiche von Service- und Heizungstechnikern bis hin zu Personal für Energie-, Bad- und Einrichtungsberatung, Großhandel, IT, E-Commerce und Logistik. Im Vorjahr kam das 2001 gegründete Unternehmen auf einen Umsatz von 73,3 Millionen Euro, ein Plus von 10,7 Prozent. Beschäftigt werden an die 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Günther Bitschnau/wpa

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.