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Sjewjerodonezk weiter schwer umkämpft

12.06.2022 • 14:47 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Im Osten der Ukraine dauert der Kampf um die Großstadt Sjewjerodonezk an
Im Osten der Ukraine dauert der Kampf um die Großstadt Sjewjerodonezk an APA/GROUPDF

Großstadt Sjewjerodonezk weiter Zentrum schwerster Kämpfe.

11:45 Uhr: Berlusconi beklagt abgerissenen Kontakt zu Putin

Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi beklagt, dass der Kontakt zum russischen Präsidenten Wladimir Putin, mit dem er vor Ausbruch des Ukraine-Konflikts gut befreundet war, abgerissen ist. “Ich habe in letzter Zeit nichts mehr von Putin gehört. Wir waren eng befreundet.”

11:15 Uhr: Sjewjerodonezk weiter Zentrum schwerster Kämpfe

Im Osten der Ukraine dauert der Kampf um die Großstadt Sjewjerodonezk an. Die Lage dort sei die Schlimmste im ganzen Land, sagte der Gouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, am Sonntag in einer Videoansprache. Aber auch in der Westukraine wurden nach Angaben der Regionalregierung die Stadt Tschortkiw sowie ein Waffendepot in der Region Ternopil mit Raketen beschossen.

11:00 Uhr: Kiews Beitrittspläne spalten die Europäische Union

Mit ihrem erneuten Besuch in Kiew hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Wochenende ein Signal gesendet: Brüssel nimmt die EU-Beitrittsbemühungen der Ukraine ernst. Eine Beurteilung der EU-Kommission zu der Frage, ob die Ukraine offizieller Beitrittskandidat werden kann, wird in Kürze erwartet. Doch die EU-Mitgliedstaaten sind in dieser Frage tief gespalten. Unter anderem Deutschland Frankreich und auch Österreich gelten als Skeptiker.

09:00 Uhr: Selenskyj warb erneut für EU-Beitritt der Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat kurz vor wichtigen Weichenstellungen in Brüssel noch einmal für den EU-Beitritt seines Landes geworben. Er sei überzeugt, dass mit der Entscheidung über einen Kandidatenstatus für die Ukraine auch die Europäische Union gestärkt werden könne, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache in der Nacht auf Sonntag.

08:50 Uhr: Mindestens 287 Kinder seit Kriegsbeginn getötet

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sind nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft in Kiew mindestens 287 Kinder getötet worden. Mehr als 492 wurden verletzt, wie die Behörde gestern mitteilte. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass zusätzlich zu den bereits bekannten Fällen in der Stadt Mariupol 24 weitere Kinder durch den wahllosen Beschuss vom russischen Militär ums Leben gekommen seien.

Diese Zahlen seien nicht vollständig, da die Ermittlungen in den zurzeit umkämpften und den zeitweise von Russland besetzten und nun von der Ukraine zurückgewonnenen Gebieten noch anhielten.

08:30 Uhr: NATO-Chef reist nach Finnland und Schweden

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg reist am Sonntag zu Gesprächen nach Finnland und Schweden. Beide Staaten hatten im Mai unter dem Eindruck des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ihren Beitritt zur NATO beantragt. Dem Beitritt eines Staates zur NATO müssen alle 30 Mitgliedsländer zustimmen. Das NATO-Mitglied Türkei droht allerdings mit einem Veto. Im finnischen Naantali trifft Stoltenberg am Sonntag mit Präsident Sauli Niinistö zusammen.

07:00 Uhr: Scholz reist nach Kiew

Nach monatelangem Zögern wegen der Ausladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will der deutsche Kanzler Olaf Scholz noch im Juni nach Kiew reisen. Dies berichtet die “Bild am Sonntag” unter Berufung auf italienische und französische Regierungskreise. Scholz werde gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem italienischen Premier Mario Draghi in die ukrainische Hauptstadt fahren. Die Reise sei vor dem G7-Gipfel Ende Juni geplant.