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Österreicher weiter gegen Atomkraft

26.06.2022 • 17:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Kernkraftwerk Zwentendorf ist nie ans Netz gegangen
Das Kernkraftwerk Zwentendorf ist nie ans Netz gegangen (c) Juergen Fuchs (FUCHS Juergen)

Nur acht Prozent sprechen sich für eine Kernkraftnutzung aus.

Die Menschen in Österreich ändern ihren mehrheitlich ablehnenden Standpunkt zur Atomkraft auch in der Energiekrise nicht. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschers Peter Hajek, über die “ATV Aktuell: Die Woche” am Sonntagabend berichtet, sprechen sich 72 Prozent gegen Kernkraft-Nutzung in Österreich aus.

56 Prozent sagen “auf keinen Fall”, 16 Prozent “eher nicht”.
Immerhin 22 Prozent wären aber jedenfalls (8 Prozent) oder eher schon (14 Prozent) dafür.

“Selten noch war die Bevölkerung bei einem Thema so geeint wie bei der Atomkraft”, sagt Peter Hajek. “Diese zählt ähnlich der Neutralität zu der Staatsdoktrin der Zweiten Republik.”

Die Ablehnung der Atomkraft zieht sich demnach in Österreich durch alle Wählergruppen, 7 Prozent der 800 Befragten hatten keine Meinung dazu. Die meisten Atomgegner finden sich unten den Grün-Wählerinnen und -Wählern mit 81 Prozent (68 Prozent “nein, auf keinen Fall”, 13 Prozent “eher nicht”). Auch die FPÖ-Wählerschaft spricht sich mit einer Mehrheit von 59 Prozent gegen Atomkraft in Österreich aus (48 Prozent “nein, auf keinen Fall”, 11 Prozent “eher nicht”).