Allgemein

Mann schwamm 19 Stunden in der Ägäis

10.07.2022 • 18:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sujetbild Seenot
Sujetbild Seenot (c) pixelschoen – stock.adobe.com (pixelschön)

Frachter entdeckte Mann 14 Seemeilen vor der Halbinsel Chalkidiki.

Der Tourist aus Nordmazedonien war zusammen mit zwei Freunden bei starkem Wind und Wellen schwimmen gegangen, wie das Staatsfernsehen unter Berufung auf die Küstenwache berichtete. Die Wellen und die Strömung hätten das Trio ins offene Meer getrieben.

19 Stunden lang im Meer geschwommen

Der Gerettete habe dann 19 Stunden lang im Meer geschwommen. Ein Tourist wird noch vermisst, eine umfangreiche Suchaktion dauerte am Sonntagnachmittag an. Ein Surfer hatte den dritten Schwimmer bereits am Samstag entdeckt und ihn in Sicherheit gebracht, berichtete das Staatsfernsehen weiter.

In fast ganz Griechenland haben am Wochenende starke Unwetter, Winde und Regenfälle für Probleme gesorgt. Viele Einwohner hießen die starken Regenfälle aber willkommen. In Griechenland hatte die Waldbrandgefahr zuletzt stark zugenommen, nachdem es längere Zeit sehr heiß und trocken war. Am vergangenen Donnerstag hatte die Feuerwehr 378 Waldbrände binnen sieben Tagen gemeldet. Nach den Unwettern ist die Brandgefahr den Behörden zufolge vorerst nur noch gering.