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„Sind mit einem blauen Auge davongekommen“

22.08.2022 • 19:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Böschungsabriss auf der Bucher Straße (L 41) von Wolfurt nach Buch.<span class="copyright"> (c) Hartinger</span>
Böschungsabriss auf der Bucher Straße (L 41) von Wolfurt nach Buch. (c) Hartinger

Schäden auf den Landesstraßen halten sich in Grenzen.

Langsam aber sicher zeichnet sich das Schadensausmaß nach den verheerenden Unwetter vom vergangenen Freitag ab. Wie berichtet, führten die Rekord-Niederschläge zu Überflutungen von Ortsteilen, Straßen und Unterführungen. Zahlreiche Keller und Garagen liefen voll.

Die Schäden auf Landesstraßen halten sich offenbar in Grenzen. „Es gibt drei oder vier Bereiche, wo wir was tun müssen“, teilt der Leiter des Landesstraßenbauamts, Gerhard Schnitzer, auf NEUE-Anfrage mit. Gröbere Schäden hinterließ das Unwetter etwa auf der Bucher Straße (L 41), wo es unter anderem einen Böschungsabriss gab. Auch auf der Fluher und Fraxner Straße (L 12 und L 69) wurden Schäden verzeichnet. „Insgesamt sind wir mit einem blauen Auge davongekommen, kein Vergleich zu den Schäden nach den Hochwasserereignissen in den Jahren 1999 und 2005“, so Schnitzer. Über die Höhe der Schäden konnte der Abteilungsleiter noch keine genauen Angaben machen.

Ebenfalls noch nicht abschätzbar sind die Schäden, die der Starkregen in der Landwirtschaft anrichtete.

Der Starkregen führte zu Überschwemmungen in zahlreichen Kellern und Tiefgaragen. <span class="copyright">Rhomberg</span>
Der Starkregen führte zu Überschwemmungen in zahlreichen Kellern und Tiefgaragen. Rhomberg

„Es gibt drei vier Straßenbereiche, wo wir was tun müssen. Kein Vergleich zu den Schäden nach den Hochwasserereignissen in den Jahren 1999 und 2005.“

Gerhard Schnitzer,
Landesstraßenbauamt
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser <span class="copyright">(c) Beate Rhomberg</span>
Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser (c) Beate Rhomberg

Versicherung

Bei der Vorarlberger Landesversicherung (VLV) wurden bisher 400 Schadensmeldungen eingereicht. Allerdings werde mit insgesamt 1000 Schadensmeldungen gerechnet, so Christian Schertler, Leiter der Schadensabteilung. Eine Schadenshöhe könne noch nicht genannt werden. „Wir haben noch keinen Überblick. Der eine hat nur einen feuchten Betonkeller, der andere dagegen einen voll ausgebauten. Es war ja noch kein Gutachter vor Ort“, so Schertler. Laut Erfahrungswerten komme man bei Einfamilienhäusern auf einen Wert zwischen 3000 und 5000 Euro.

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