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Sommertourismus: Positiver Trend hält an

29.08.2022 • 19:22 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Exakt 1.903.451 Nächtigungen wurden von Mai bis Juli registriert.<span class="copyright">Daniel zangerl</span>
Exakt 1.903.451 Nächtigungen wurden von Mai bis Juli registriert.Daniel zangerl

Sommersaison war für den Vorarlberger Tourismus sehr erfreulich.

Wie der aktuelle Tourismusbericht der Landesstelle für Statistik zeigt, war der heurige Juli und allgemein die Sommersaison (Mai, Juni, Juli) bisher überaus erfreulich. Der positive Trend konnte somit weiter aufrechterhalten werden, heißt es seitens des Landes.

Insgesamt kamen im Juli rund 277.800 Gäste nach Vorarlberg, verglichen mit dem Vorjahresmonat ergibt sich daher eine Steigerung von 16,5 Prozent. Zum Vergleich: Vor der Pandemie, im Juli 2019, waren es nur rund 3100 Ankünfte mehr. Auch bei der Anzahl an Nächtigungen konnte man im vergangenen Monat, verglichen mit dem Juli des Vorjahres, ein Plus von 7,8 Prozent erzielen. Gesamt kam man damit auf etwa 931.230 Übernachtungen.

Ferienwohnungen sehr gefragt

Alle Segmente, außer die privaten Ferienwohnungen, konnten vergangenen Monat Übernachtungszuwächse verzeichnen, verglichen zu 2021. Vor allem gewerbliche Ferienwohnungen seien bei den Gästen besonders beliebt gewesen. Jener Wert hat den von Juli 2019 sogar um 34,9 Prozent übertroffen.

Ebenso übertroffen wurde der Zehnjahres-Durchschnitt für den Monat Juli, der vor der Pandemie bei 239.800 Ankünften und 851.250 Übernachtungen lag. Die aktuellen Zahlen befinden sich über dem damaligen Mittelwert.

„Wir hoffen nach dem tollen Sommer nun auch auf einen goldenen Herbst.“
Christian Schützinger

Sommersaison

Generell schneidet die Sommersaison in den Monaten Mai bis Juli 2022 (Stand August 2022) erfolgreich ab. In den besagten drei Monaten wurden rund 602.000 Gäs­te in den Tourismusbetrieben Vorarlbergs in Empfang genommen. Dies entspricht einer Gästesteigerung von 53,3 Prozent im Vergleich zur Vorjahressaison und einem Minus von nur 0,8 Prozent zur Sommersaison 2019.

Genauso verhielt es sich auch bei den Nächtigungszahlen, dort wurden rund 1.903.500 Nächtigungen regisitriert, was einem Zuwachs von 36,8 Prozent entspricht.

Zudem meldeten alle Beherbergungsbetriebe einen Zuwachs an Gästen als auch Nächtigungen gemessen an der Saison 2021. Bei Letzterem liegt der Rückgang im Vergleich zum Sommer 2019 nur bei 2,9 Prozent. Diesbezüglich müsse man noch bedenken, dass im Juli 2019 die Gymnaestrada stattfand, die rund 100.000 zusätzliche Übernachtungen brachte, wie Tourismusdirektor Christian Schützinger optimistisch betont.

Weniger aus Überseemärkten

„Allerdings bleibt festzustellen, dass es Verschiebungen bei den Herkunftsländern der Gäste gibt: Während man bei den Gäs­tezahlen aus Deutschland und Österreich nochmal erfolgreichere Zahlen vorweisen konnte und bei den Gästen aus den Niederlanden und aus der Schweiz annähernd wieder das Vorkrisenniveau erreicht hat, würden die Zahlen bei den Gästen aus den Überseemärkten, sowie aus Zentral- und Osteuropa noch weit hinterher hinken. Dennoch hoffe man nach dem tollen Sommer nun auch auf einen goldenen Herbst. Die Zeichen dafür würden nicht schlecht stehen. Genaue Einschätzungen seien durch die weiterhin sehr kurzfristigen Buchungen allerdings noch schwierig, informiert Schützinger.

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