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Strompreisbremse orientiert sich an Durchschnittsverbrauch

04.09.2022 • 17:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
++ THEMENBILD ++ ENERGIE / KLIMA / STROM / ENERGIEKOSTEN / TEUERUNG / STROMPREIS
++ THEMENBILD ++ ENERGIE / KLIMA / STROM / ENERGIEKOSTEN / TEUERUNG / STROMPREIS APA/HELMUT FOHRINGER

ÖVP und Grüne haben sich auf ein Modell geeinigt.

Die Regierungsparteien haben sich auf ein Modell für die seit Wochen angekündigte “Strompreisbremse” geeinigt – Details sollen in den kommenden Tagen präsentiert werden. Aktuell arbeiten Beamte noch die genaue Regelung aus, am Mittwoch soll sie im Ministerrat beschlossen werden. Danach ist das Parlament am Zug, das die Unterstützung im Oktober beschließen soll.

Aus Regierungskreisen heißt es zur Kleinen Zeitung, man habe sich nun darauf geeinigt, die Unterstützung am Stromverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts zu orientieren. Bis zu 80 Prozent dieses durchschnittlichen Stromverbrauchs werden vom Bund gedeckelt – alles darüber hinaus muss nach Marktpreisen bezahlt werden. Das sollte zum Energiesparen anregen, hofft die Regierung, aber gleichzeitig die ärgsten Folgen der Preisexplosion abfedern.

Im Schnitt, heißt es vonseiten der Regierung, werde die Strompreisbremse jeden Haushalt um rund 500 Euro entlasten, sie will 2,5 Milliarden Euro bereitstellen.

Orientierung am niederösterreichischen Modell

Dieselbe Schwelle – 80 Prozent des Durchschnittsverbrauchs – hatte übrigens auch das Land Niederösterreich für seine Energiepreisstütze eingezogen. Im Gegensatz zum niederösterreichischen Modell will die Regierung allerdings nicht nach Haushaltsgröße differenzieren, berichtet der “Standard” am Sonntag.

Bis zuletzt war ein Knackpunkt, wie man mit energieintensiven Kleinunternehmen umgehen will: Friseursalons oder Bäckereien etwa, die unter hohen Stromkosten leiden, würden maßgenschneiderte Hilfen benötigen.

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