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Für jeden Geschmack etwas dabei

11.09.2022 • 13:51 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
 Kathrin Sowa und Mirko Hofmann im komot.<span class="copyright">(c) Klaus Hartinger (7)</span>
Kathrin Sowa und Mirko Hofmann im komot.(c) Klaus Hartinger (7)

Im „komot“ findet man internationale Gerichte mit ­regionalen Produkten.

“Nudla, drinks & more“ lautet das Motto des Restaurants „komot“ in Bezau. Und es trifft sogar mehr als zu. „Komot bedeutet ja sowas wie gemütlich. Wir wollen, dass sich die Gäste wie zu Hause fühlen“, erklärt Kathrin Sowa, Geschäftsführerin. „Das gemütliche Eck im gemütlichen Haus“, fügt ihr Lebenspartner und Co-Chef Mirko Hofmann hinzu.

Gutes Essen

Die Küche besteht aus jeder Menge Vielfalt. Neben verschiedensten Nudelgerichten findet man hier auch Spezialitäten wie mongolisches Rind oder Ziegenkäse im Frühlingsrollenteig mit Wassermelone. Saisonal gibt es immer wieder verschiedene Köstlichkeiten wie Nudeln mit Kürbis aus Bezau oder Eierschwämmle. „Wir legen uns auf keinen Kochstil fest. Gerne kochen wir was Asiatisches, was die Jahreszeit bringt oder das was wir gerne mögen“, erzählt Hofmann. Die Speisekarte wird im Komot wöchentlich geändert. „Die Menschen wollen nicht immer dasselbe essen und ich nicht immer dasselbe zubereiten. Deswegen wechseln wir oft ab, und manchmal kommt ein Gericht zurück“, erklärt er. Generell heißt es beim Koch: recherchieren, ausprobieren und schauen, was den Menschen am meisten gefällt. „Manche Gerichte sind gefloppt und andere durch die Decke gegangen.“

Geschäftsführer kaufen ganze Rinder

So gibt es manchmal Burger auf der Karte, Gulasch oder eben die mongolische Rinderspezialität. Manchmal kaufen sie auch ganze Hühner in der Nebensaisson, wenn sie Zeit für die Aufbereitung haben. „Wenn der Bauer nebenan gerade Karotten hat, dann nehme ich sie natürlich gerne von ihm. Ansonsten muss man auf die Großhändler zurückgreifen.“

Fürs Dorf

„Wir wollten etwas anderes hier machen mit Produkten aus Bezau“, erzählt der Lokalbesitzer. „Vor allem ist wichtig, dass es zu fairen Preisen angeboten wird. Ein Geben und Nehmen mit den Menschen hier.“ Kathrin Sowa und Mirko Hofmann wollen aus dem komot einen gemütlichen Treffpunkt für Leute machen. Wenn man nichts essen mag, kann man auch einen coolen Drink genießen.

Von Petra Milosavljevic