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Neuer Vizebürgermeister muss gleich ans Ruder

07.10.2022 • 19:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Neuer Vize Andreas Dobler muss Amtsgeschäfte des zurückgetretenen Bürgermeisters übernehmen.   <span class="copyright">FPÖ</span>
Neuer Vize Andreas Dobler muss Amtsgeschäfte des zurückgetretenen Bürgermeisters übernehmen. FPÖ

Nach der Wahl von Andreas Dobler setzte Gemeindechef Gert Mayer seine Rücktrittsankündigung in die Tat um.

Nach dem Rücktritt von Vizebürgermeisterin Doris Amann (Dorfteam) haben die Gemeindevertreter in Satteins am Donnerstagabend nun einen neuen stellvertretenden Gemeindechef gewählt. Andreas Dobler von den Freiheitlichen und Parteifreien, der bereits 2020 bei der Bürgermeisterwahl angetreten war, stellte sich als einziger zur Wahl. Der frischgebackene Vize muss allerdings ab heute auch die Aufgaben des Bürgermeisters übernehmen. Gert Mayer, der am 21. September überraschend seinen frühzeitigen Rücktritt angekündigt hatte, gab sein Amt mit Mitternacht ab. Die Landesregierung wurde informiert, die Bürgermeisterwahl findet aufgrund von einzuhaltenden Fristen höchstwahrscheinlich im Jänner 2023 statt.

Wie das Dorfteam via Facebook verkündete, sind sich in Satteins offenbar „alle Fraktionen einig, dass es ein Miteinander braucht“. Man werde den neuen Vizebürgermeister bei seinen Aufgaben unterstützen und weiterhin mit allen Fraktionen aktiv zusammenarbeiten. Ähnliches ist auch bei den Grünen zu lesen.
Für die ehemalige Dorfteam-Vizebürgermeisterin Amann ist Christian Paul in den Gemeindevorstand eingezogen. Die Fraktionsführung übernehmen Gemeinderat Gerhard Malin und Heike Montiperle.

Umstritten

Dem zurückgetretenen Bürgermeister Gert Mayer war ein sehr kurzes Gastspiel in der Kommunalpolitik beschert. Der Quereinsteiger wurde im Herbst 2020 zum Gemeindechef gewählt. Zuvor war er als Geschäftsführer der Fachgruppe Metalltechnik in der Wirtschaftskammer Vorarlberg tätig. Er wolle wieder mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, begründete Mayer seinen Ausstieg aus der Politik.

Wie aus Gemeindevertretungskreisen zu hören war, dürfte Mayer auch in den eigenen Reihen umstritten sein. Unstimmigkeiten habe es zuletzt auch wegen der geplanten Neugestaltung des Kirchplatzes gegeben, heißt es.

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