Allgemein

Studie soll Heliskiing unter die Lupe nehmen

18.11.2022 • 16:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Skifahren per Hubschrauber bleibt ein Zankapfel. <span class="copyright">Hartinger</span>
Skifahren per Hubschrauber bleibt ein Zankapfel. Hartinger

Landesrat Daniel Zadra (Grüne) will die Auswirkungen des Luxusvergnügens auf die Tierwelt untersuchen lassen.

Die Grünen thematisieren erneut die Auswirkungen von Heliskiing. „Welche Auswirkungen hat Heliskiing auf gefährdete Vogelarten wie Birkhuhn, Schneehuhn, Steinhuhn oder Steinadler?“, stellte am Freitag eine Aussendung des Landes in den Raum. Die derzeit vorhandenen Daten seien nicht ausreichend, um diese Frage abschließend beantworten zu können. Das Land habe deshalb eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben, um bei künftigen Verfahren eine verbesserte Bewertungsgrundlage gewährleisten zu können, so Umweltlandesrat Daniel Zadra.

Studie beauftragt

In Lech und Dalaas werden Skizielflüge mit Hubschraubern durchgeführt, mit anschließenden Skiabfahrten im freien Gelände. Dies sei „österreichweit einzigartig“, so die Aussendung weiter. Seitens der zuständigen Behörde sei aufgezeigt worden, dass für eine Beurteilung der Auswirkungen des Heliskiing auf naturschutzfachlich relevante Schutzgüter Datenverbesserungen wünschenswert wären, heißt es weiter. Nun soll die Studie Aufklärung bringen.

Das Heliskiing ist nach einem Bescheid des Landeshauptmannes bis Ende Mai 2024 erlaubt. Danach müsste erneut um Bewilligung angesucht werden. Die Grünen haben in der Landesregierung in der Frage kein Mitspracherecht, da der Landeshauptmann als Organ des Bundes tätig wird.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.