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Vor dem Landhaus leuchtet der Baum

24.11.2022 • 22:35 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Über Weihnachtsstimmung freuten sich die Mädchen und Buben aus zwei Schwarzacher Kindergärten. <span class="copyright">Hartinger</span>
Über Weihnachtsstimmung freuten sich die Mädchen und Buben aus zwei Schwarzacher Kindergärten. Hartinger

Eine 80 Jahre alte und 13 Meter hohe Fichte aus Schwarzach schmückt heuer den Vorplatz des Landhauses.

Seit 2001 ist das Illuminieren des Weihnachtsbaumes vor dem Landhaus in Bregenz schon Tradition. Dieses Jahr dürfen sich die Schwarzacherinnen und Schwarzacher darüber freuen, dass ein Baum aus ihrer Gemeinde den Vorplatz schmückt.

Auch für musikalische Untermalung war gesorgt. <span class="copyright">VLK/Serra</span>
Auch für musikalische Untermalung war gesorgt. VLK/Serra

Am Donnerstagabend wurde dies in Bregenz feierlich zelebriert. Zahlreiche Menschen, darunter vor allem Bürger und Bürgerinnen Schwarzachs, versammelten sich vor dem Landhaus, um gemeinsam die Weihnachtszeit einzuläuten. Bürgermeister Thomas Schierle zeigte sich besonders stolz: „Ich freue mich als Schwarzacher Bürgermeister vor einer Schwarzacher Fichte zu stehen.“ Der 13 Meter hohe und 80 Jahre alte Baum wurde zuvor fachgerecht gefällt und dann sicher nach Bregenz gebracht.

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Hartinger

Mit einem großen Dankeschön wandte sich Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) dann auch an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Landes, die anschließend dabei geholfen hatten, die aufwendige Beleuchtung anzubringen. „Das ist keine einfache Aufgabe, aber sie haben es wieder toll gemacht.“ Bevor man den Weihnachtsbaum aber in seiner vollen Pracht bewundern konnte, wurde erst noch ordentlich für Stimmung gesorgt.

Musik

Musikalisch untermalt wurden die Feierlichkeiten von insgesamt 80 Kindern der Kindergärten Dorf und Minderach aus Schwarzach. Die Kleinen bezauberten die Anwesenden nicht nur mit ihrem einstudierten Gesangstück, sondern stellten auch ihre selbstgemalten Christbäume zur Schau. Brigitte aus Schwarzach war dabei, um beim Auftritt ihrer jüngsten Enkelin dabei zu sein. Auch für sie ist der Weihnachtsbaum ein wichtiger Bestandteil in dieser Zeit: „Das gehört für mich einfach dazu.“

Illuminierung

Pünktlich um 17.15 Uhr war es dann so weit. „Alle Augen richten sich auf den dunklen Weihnachtsbaum, den müssen wir jetzt zum Leuchten bringen“, sagte Wallner. Unterstützung holte er sich von den mutigen Kindern, die schon gespannt auf das Ereignis warteten. Gemeinsam drückten sie den roten Knopf und brachten den Baum damit zum Strahlen – ein kurzer Moment des Staunens und anschließend lauter Applaus.

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VLK/Serra (4)

Die Lichter erhellten den dunklen Vorplatz und schafften besinnliche Stimmung. Die dekorierte Fichte sieht aber nicht nur schön aus, sondern soll noch etwas anderes symbolisieren. Die Weihnachtszeit scheine oft stressig, meinte Wallner, doch: „Wenn der Baum leuchtet, soll er uns daran erinnern, dass wir in der Weihnachtszeit alles ruhiger und weniger hektisch angehen sollten.“ Er rief dazu auf, die Zeit mit der Familie zu genießen und Tempo aus dem Alltag zu nehmen.
Der Landeshauptmann erinnerte auch an die derzeit sehr herausfordernden Zeiten: „Heuer ist alles nicht so einfach. Wir müssen Energie sparen und auf das haben wir auch geachtet.“ Somit muss der Weihnachtsbaum ab 22 Uhr auf seine Beleuchtung verzichten und erstrahlt dann erst am nächsten Abend wieder.

Ausklang

Der gestrige Abend war mit der Illuminierung jedoch noch nicht zu Ende. „Lasst uns ein heute ein bisschen beieinanderbleiben und vorweihnachtliche Stimmung aufkommen lassen“, sagte Wallner. Und die Worte des ­Landeshauptmanns wurden ernst genommen. Bereits kurz Ende des Programms duftete es vor dem Landhaus nach von Glühwein und Wienerle. Die Menschen genossen das Zusammensein und ließen den Abend gemeinsam mit ihren Liebsten ausklingen.

Elisabeth Achammer

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