Besser leben

Onlineshopping nicht schlecht für Klima

14.12.2020 • 14:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Onlineshopping nicht schlecht für Klima

Das Produkt selbst und seine Herstellung sind entscheidend.

Für die Klimabilanz beim Einkaufen sind dem deutschen Umweltbundesamt zufolge vor allem das Produkt selbst und seine Herstellung entscheidend – und weniger, ob Kunden im Netz bestellen oder im Geschäft um die Ecke kaufen. Bis zu drei Viertel der Treibhausgas-Emissionen entstünden bei der Herstellung, teilte die Behörde am Montag unter Berufung auf eine von ihr in Auftrag gegebene Studie mit.

Langlebigkeit und Herstellung

Verpackung und Auslieferung

Der Studie zufolge drücken im Onlinehandel vor allem die zusätzlichen Verpackungen und auch die “letzte Meile”, also die Auslieferung zum Kunden, die Ökobilanz. Mehr Umweltschutz sei aber möglich – etwa wenn Produkte nur in der Originalverpackung versandt würden oder Mehrwegverpackungen eingesetzt würden, die man leer zurückschicken könne. Demnach könne man pro Jahr im Versandhandel bei Verpackungen bis zu 370.000 Tonnen und bis zu 45 Prozent Müll einsparen.

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