Besser leben

Wie spart man bei Schulartikeln?

18.08.2021 • 11:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Neue Schulsachen kosten, aber mit dem Verzicht auf Markenprodukte lässt sich einiges an Geld sparen
Neue Schulsachen kosten, aber mit dem Verzicht auf Markenprodukte lässt sich einiges an Geld sparen (c) Günter Albers – stock.adobe.com (Guenter Albers)

Vergleich der Arbeiterkammer zeigt Unterschiede bis zu 50 Prozent.

Bevor die Schule losgeht, steht zumeist ein Großeinkauf an. Hefte, Füllfeder, Wachsmalkreiden – der Schulbeginn kostet. Damit die Geldbörse nicht übermäßig strapaziert wird, rät die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich zum Preisvergleich. Einkäufe in zwölf Geschäften ergaben Warenkorb-Preise von 56 bis 105 Euro für Erstklassler in der Volksschule, 78 bis 176 für jene in der Mittelschule. Es lassen sich also 49 bzw. 98 Euro und damit fast bzw. mehr als die Hälfte sparen.

Durch das gezielte Nutzen von Aktionspreisen und den Verzicht auf Markenprodukte lasse sich richtig Geld sparen, betonten die Konsumentenschützer. Sie empfehlen, sich vor dem Einkauf nach Preisvorteilen der Anbieter zu erkundigen. Denn oft gelten Aktionspreise nur für einen kurzen Zeitraum.

Zirkel: Preisspanne von 1,99 bis 19,99

Gut sparen kann man bei teureren Produkten wie Zirkel, Füllfeder und Schere. Zirkel können mit 19,99 Euro, aber auch nur mit 1,99 Euro zu Buche schlagen. Beim Füller beträgt der Unterschied acht und bei der Schere fünf Euro.

Zeit sparen können Eltern und Kinder mit Shoppinglisten. In elf der zwölf Geschäfte im Test kann man eine Liste der benötigten Sachen abgeben und das fertig zusammengestellte Paket zu einem vereinbarten Zeitpunkt abholen. In einem Geschäft arbeitet das Personal vor Ort die Liste mit den Kundinnen und Kunden ab.

Die AK wies aber auch darauf hin, dass Nachhaltigkeit wichtig ist. Produkte, die repariert werden können oder für die es Ersatzteile gibt, lassen sich länger nutzen. Das österreichische Umweltzeichen verspricht Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit.

Vergleich

Den detaillierten Preisvergleich der Arbeiterkammer Oberösterreich können Sie hier nachlesen: