Besser leben

Gebühren für Mieter bald Geschichte

21.03.2022 • 15:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Symbolbild
Symbolbild imago images/Shotshop

Mieter müssen bald keine Maklergebühren mehr bezahlen.

Die im Regierungsübereinkommen angekündigte neue Regelung für die Maklergebühren ist ausverhandelt. Morgen, Dienstag, präsentiert Justizministerin Alma Zadić (Grüne) gemeinsam mit ÖVP-Staatssekretärin Claudia Plakolm und Abgeordneten die “Novelle für mehr Gerechtigkeit bei Maklerprovisionen”. Im türkis-grünen Regierungsprogramm ist die Umstellung auf das Bestellerprinzip vorgesehen.

Das bedeutet, dass derjenige, der bei Vermietung einer Wohnung einen Makler beauftragt, diesen auch bezahlen muss – und das ist der Regel der Vermieter. Aktuell zahlt immer der Mieter. Einen Entwurf für die Umstellung hat Zadić bereits vor einem Jahr vorgelegt, jetzt sind die Verhandlungen mit dem Koalitionspartner abgeschlossen.

Wohnkosten stark gestiegen

Für neue Mieter bedeutet das angesichts der steigenden Kosten eine deutliche Kostenersparnis, da bisher zwei bis drei Monatsmieten als Gebühr fällig waren. Und das, obwohl Wohnen sich schon ohne Maklerkosten in den vergangenen Jahren deutlich verteuert hat. Die Hauptmieten inklusive Betriebskosten sind 2017 bis 2021 durchschnittlich um 8,5 Prozent gestiegen und damit etwas mehr als die Verbraucherpreise (plus 8,2 Prozent). Die Nettomieten zogen sogar um 9,2 Prozent an. Die österreichische Durchschnittsmiete inklusive Betriebskosten lag 2021 bei monatlich 8,3 Euro pro Quadratmeter. Die tatsächlichen Mieten hängen aber von Wohnungsgröße, Region sowie Dauer und Segment ab.

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von APA Livecenter angezeigt.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.