Sport

Noch haben es Altacher in der Hand

30.06.2020 • 08:07 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Daniel Nussbaumer (r.) erzielte im Hinspiel bereits nach wenigen Sekunden die Führung. <span class="copyright">APA</span>
Daniel Nussbaumer (r.) erzielte im Hinspiel bereits nach wenigen Sekunden die Führung. APA

Der SCR Altach empfängt heute (20.30 Uhr) Austria Wien.

Es ist das vorweggenommene Halbfinale des Europa-League-Play-offs. Bereits klar ist, dass sich Altach und Austria Wien am Mittwoch dem 8. Juli erneut gegenüberstehen werden. Im gleichen Duell geht es heute darum, wer sich das Heimrecht für dieses neuerliche Aufeinandertreffen sichert. Die Rheindörfler haben zwar den Vorteil, diese Aufgabe zu Hause antreten zu dürfen, allerdings auch den Nachteil, unbedingt gewinnen zu müssen. Denn die Violetten liegen in der Tabelle derzeit noch zwei Punkte voran.

Samuel Oum Gouet (l.) erhielt zuletzt wieder mehr Einsatzzeit. <span class="copyright">GEPA</span>
Samuel Oum Gouet (l.) erhielt zuletzt wieder mehr Einsatzzeit. GEPA

Stabilität

Dabei war der Vorsprung schon einmal größer. Am Wochenende mussten die Wiener eine empfindliche 2:5-Heimschlappe gegen St. Pölten hinnehmen. Nach vier Erfolgen war dies der erste Ausrutscher. Etwas, was bei den Altachern in der Qualifikationsgruppe bisher ausgeblieben ist. Neben fünf Remis gab es auch drei Erfolge in den acht Partien. Nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Leistungen waren in diesen Wochen stabil.
„Ich habe schon vor den Play-offs zur Mannschaft gesagt: Wir wollen Spiele kontrollieren. Wenn wir das erreicht haben, ist der nächste Schritt, dass wir dominieren. Bis jetzt haben wir das gemacht“, beschreibt Trainer Alex Pastoor.
Und dieser Prozess hat nach Meinung des Niederländers bereits vor der Winterpause begonnen und wurde durch die Neuzugänge verstärkt. „Es gibt viele Gründe, dass wir stabil sind und es auch geblieben sind, aber vor allem liegt es am Verhalten der Spieler“, lobt der Übungsleiter seine Profis.

Austrias Maximilian Sax sah im Hinspiel nach einer dummen Aktion die Gelb-Rote Karte.  <span class="copyright">GEPA</span>
Austrias Maximilian Sax sah im Hinspiel nach einer dummen Aktion die Gelb-Rote Karte. GEPA

Kaderqualität

Damit es heute zu drei Punkten reicht und die Führung in der Qualifikationsgruppe übernommen werden kann, braucht es allerdings nochmals eine Leistungssteigerung. Schließlich sind die Violetten das beste Team neben den Alt­achern. Nicht nur aufgrund der bisherigen Ergebnisse, sondern auch aufgrund der Qualität im Kader. „Die Austria hat einige Spieler, die können schlecht spielen und dennoch ein Spiel bestimmen. Zum Beispiel Chris­toph Monschein“, warnt Pastoor vor dem Kontrahenten.
Wie es geht, zeigten die Rheindörfler im Auswärtsspiel. Da konnten sich Christian Gebauer und Co. mit einem 2:0-Erfolg durchsetzen. Damit würde sich das Team aus dem Westen vor der abschließenden Runde in die „Pole Position“ bringen. Mit einer Niederlage ist die Entscheidung hingegen gefallen.

Werner Gunz und Martin Meyer präsentieren Mineralheilbad St. Margrethen als neuen Premium Sponsor beim SCR Altach. <span class="copyright">Verein</span>
Werner Gunz und Martin Meyer präsentieren Mineralheilbad St. Margrethen als neuen Premium Sponsor beim SCR Altach. Verein

Neuer Sponsor

Auch abseits des Sportlichen gibt es bei den Altachern Erfreuliches zu vermelden. Das Mineralheilbad St. Margrethen wurde als neuer Sponsor vorgestellt und ist damit der erste Schweizer Premium-Partner im Netzwerk des Bundesligisten. „Das Mineralheilbad wird uns wirtschaftlich unterstützen, allerdings auch die Mannschaft, denn die hat damit einen Regenerationspartner“, erklärte der Vizepräsident der Altacher, Werner Gunz.