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Wien

Gemeinnützige bauen wieder mehr

GBV-Obmann Karl Wurm: Güns­tige Grundstücke notwendig. apa

GBV-Obmann Karl Wurm: Güns­tige Grundstücke notwendig. apa

Die gemeinnützigen Wohnbauträger werden heuer bundesweit nach eigenen Angaben mit 16.100 neuen Einheiten wieder mehr Wohnungen fertigstellen als im Vorjahr. Auch für 2018 rechnet GBV-Obmann Karl Wurm mit einem ähnlich hohen Neubauvolumen. Punkten können die Gemeinnützigen demnach „vor allem mit günstigeren Mieten als bei privaten und gewerblichen Errichtern“. Mit im Schnitt 6,8 Euro pro Quadratmeter und Monat liegt die Miete in Bauten gemeinnütziger Träger um rund 20 Prozent unter dem Niveau von privaten und gewerblichen Vermietern (8,2 Euro/m²), jeweils samt Betriebskosten und Umsatzsteuer. Bei ganz neuem Wohnraum sei der Unterschied noch größer.

Jeder fünfte Bewohner in Österreich lebt in einer von Gemeinnützigen verwalteten Wohnung – insgesamt umfasst der Verwaltungsbestand rund 610.000 eigene Miet- und Genossenschafts- sowie 300.000 Eigentumswohnungen. Der GBV hat im Rahmen der Jahrespräsentation auch bereits einen Wunsch an eine neue Regierung gerichtet: Maßnahmen zur Baulandmobilisierung und gegen den starken Anstieg der Grundpreise. Denn der Mangel an günstigen Liegenschaften sei das Hauptproblem in den Ballungsräumen, um leistbares Wohnen realisieren zu können, sagte Wurm.

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