Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Gesundes Naschwerk am Balkon

Gemüse wächst ­eigentlich überall. Und mit ein paar Tricks kann dieses sogar auf dem Balkon angesiedelt werden.

Es muss nicht immer ein Garten vorhanden sein, um eigenes Gemüse ernten zu können. Ein paar große Töpfe mit entsprechendem Wasserabzug, gute Pflanzerde, die richtige Gemüsewahl und regelmäßig Betreuung – und schon wächst am Balkon eine reiche Ernte heran.

Bei den Töpfen gilt: Je größer diese sind, desto ausgeglichener ist das Wachstum der Pflanzen darin. Denn kleine Töpfe trocknen rasch aus und stressen so die Pflanzen in nicht unerheblichem Maße.

Speicherfunktion

Größere Töpfe oder sogar Pflanztröge hingegen speichern mehr Wasser und Dünger. Die Erde sollte gut speicherfähig, aber zugleich auch luftig sein. Speicherfähig, weil dadurch Nährstoffe aufgenommen werden können und luftig, weil die Pflanzenwurzeln nicht ständig im Wasser sein dürfen. Der Wechsel zwischen mehr und weniger Nässe im Topf bietet den Wurzeln die notwendige Umgebung.

Im Idealfall ist der Erde schon etwas Dünger beigemischt, was die Nährstoffversorgung dann erleichtert. Im Unterschied zum gewachsenen Boden bleibt den Wurzeln nur das Angebot im Gefäß. Somit muss bei größeren Pflanzen auch nachgedüngt werden. Hier empfehle ich Langzeitdünger. Diese, egal ob organisch oder mineralisch, geben die Nährstoffe in kleinen Mengen ab. Je mehr gegossen wird, desto mehr Dünger wird freigesetzt. Das Wasser ist nötig, um die Nährstoffe in der Pflanze zu verteilen und Pflanzen auch zu kühlen.

Gut funktionierende Balkongärten sind südöstlich oder südwestlich ausgerichtet. In der größten Mittagshitze muss die Pflanze nicht unbedingt in der Sonne stehen, denn da wird es am Balkon oft heiß. Ideal wäre, wenn die Pflanzen vor extremer Hitze und starkem Regen geschützt sind. Vor allem Tomaten sollten nicht zu lange nasse Blätter haben und gut abtrocknen können.

Geeignete Sorten

Für den Gemüsegarten am Balkon eignen sich besonders kleinfruchtige Naschsorten. Tomaten, Chili und Paprika-Arten, Mini-Gurken wie zum Beispiel das „Fingergürkle“ sind da am beliebtesten. Mit Kräutern in großen Töpfen bringt man zudem frische Würze auf den Tisch. Salate und Radieschen lassen sich mehrfach ernten, wenn man fortlaufend nachpflanzt.

Geeignete Pflanzen finden Sie in Ihrer Gärtnerei.

*Der heutige Flora-Gartentipp stammt von Paul Metzler, Gemüsebau Metzler, Ludesch.

Artikel 2 von 3
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.