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Ein Ende mit Schnecken

Sie lieben frische Pflanzentriebe und feuchte Winkel. Schnecken können zu einer echten Plage werden. Doch Gartenbesitzer sollten nicht mit der chemischen Keule gegen sie vorgehen, denn die Kriechtiere sind wichtig für das ökologische Gleichgewicht. Kaum ein Schädling lässt Gärtner so wütend werden wie die Schnecke. Doch das Kriegsbeil sollte deswegen nicht gleich ausgegraben werden.

Geschädigte Gärtner halten Schnecken zwar für überflüssig, aber sie sind durchaus nützlich. Vorwiegend Nacktschnecken sind für Fraßschäden verantwortlich. Die Gehäuseschnecken sind dagegen tatsächlich attraktive Gartenbewohner. Bei allem Ärger über die gefräßigen Schnecken sollte bedacht werden, dass sie eine wichtige ökologische Bedeutung haben. „Schnecken sind im Nahrungsnetz ein wichtiger Baustein“, erläutert Zoologe Julian Heiermann.

Auf den ersten Blick ist es schwer, der Schnecken Herr zu werden. „Wichtig ist, dass man verschiedene Ansätze der Bekämpfung gleichzeitig verfolgt“, betont Heiermann. Er rät davon ab, Schnecken mit Hilfe von chemischen Substanzen abzutöten. Erfolg versprechend seien mechanische Abwehrmaßnahmen und die Förderung biologischer Gegenspieler.

Gleichzeitig sollte man Schnecken in der Dämmerung absammeln. Um kleine Flächen schneckenfrei zu bewirtschaften, empfiehlt Heiermann einen Schneckenzaun. Er hat noch zwei wichtige Tipps: Zum einen sollte man Nutzpflanzen bunt zwischen die Zierpflanzen mischen. Zum anderen sollten Gartenbesitzer nicht abends gießen. Die anhaltende Feuchtigkeit lockt Schnecken aus ihrem Unterschlupf.

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