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Richtige Düngung ist ausschlaggebend

Damit die Pflanzen immer gut gedeihen, wird oft zu Düngemitteln gegriffen. Was dabei zu beachten ist und welche Mittel dabei am hilfreichsten sind, ist heute zu erfahren.

Zum Wachsen und Blühen brauchen alle Pflanzen Nährstoffe. Diese sind nicht immer in ausreichender Menge vorhanden. In Töpfen ist der Vorrat meist besonders schnell aufgebraucht. Daher ist es wichtig, rechtzeitig zu düngen.

Stickstoff (N) ist vorrangig für das Wachstum der Pflanze verantwortlich. Dementsprechend sollte in der ersten Hälfte des Jahres der Dünger auch stickstoffbetont sein.

Phosphor (P2O5) hingegen beeinflusst die Blüte, Reife und Wurzelentwicklung. Und Kalium (K2O) sorgt für die Gewebefestigkeit und Wasserleitung. Der Dünger für die zweite Hälfte der Vegetationsperiode sollte daher phosphor-kali.-betont sein.

Mineraldünger kann in Wasser gelöst unmittelbar von der Pflanze aufgenommen werden. Zu beachten ist: Die Erde muss immer feucht sein, wenn gedüngt wird. Mineraldünger sollte zudem besser in kleinen Mengen und dafür häufiger angewendet werden.

Beim Langzeitdünger sind die Nährstoffe in kleinen Membrankugeln eingeschlossen. Kommen diese in den feuchten Boden, geben sie die Nährstoffe je nach Wirkungsdauer über den Zeitraum von vier, sechs oder acht Monaten ab. Viele fertige Gärtner­erden beinhalten bereits einen solchen Langzeitdünger und sichern so die Grundversorgung ab.

Kaum Bodenversalzung

Organische Dünger wie Hornspäne, Rhizinusschrot oder Knochenmehl sind nicht unmittelbar für die Pflanzen verfügbar. Die enthaltenen Nährstoffe müssen erst von Mikroorganismen aufgeschlossen werden. Die Wirkung dieser Dünger setzt daher auch erst mit einiger Verzögerung ein. Dafür können Bodenversalzungen, wie diese bei mineralischen Düngern nach falscher Dosierung durchaus möglich sind, kaum entstehen.

Bio-Düngpellets

In den vergangenen Jahren sind verschiedene Bio-Düngpellets auf den Markt gekommen. Dabei handelt es sich um pflanzliche oder tierische Materialien wie Schafwolle, Zuckerrübenrückstände und ähnliches, die in streufähige Pellets gepresst werden. Kennzeichnend ist deren anfangs intensiver Eigengeruch. Ansonsten sind das ebenfalls hervorragende Düngemittel.

Entscheidend ist generell, welche Nährstoffwerte auf der Verpackung angegeben werden. Denn nicht das schöne Bild auf der Tüte oder der Flasche ist entscheidend für die Wirkung, sondern der Nährstoffgehalt ist ausschlaggebend. Je höher die Werte bei N, P2O5 und K2O sind, desto mehr bekommt der Hobbygärtner für sein Geld.

*Der heutige Flora-Gartentipp stammt von Markus Karg aus Wolfurt.

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