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Richtiges Gießen ist das Um und Auf

Dass Pflanzen zum Überleben Wasser brauchen, ist bekannt. Doch das richtige Gießen ist ausschlaggebend für ein langes Pflanzenleben.

Wer mittags Blumen reichlich mit Wasser versorgt, Zimmercalla trocken hält oder Surfinia und Petunien nicht düngt, wird wenig Freude an ihnen haben. Üppiger Blumenflor auf Balkon und Terrasse sowie im Garten hängt ganz wesentlich von der richtigen Pflege ab.

Eine gute Basis für die weitere Pflege ist der richtige und pflanzengerechte Anbau. Am einfachsten ist es, Arten zusammen zu pflanzen, die ähnliche Bedürfnisse haben. In Kübeln, Balkonkästen und Gefäßen steht den Pflanzen nur ein begrenzter Wurzelraum zur Verfügung. Daher ist es entscheidend, gute Erde für sie zu nehmen.

Die Erde soll Wasser und Nährstoffe speichern. Ton ist dafür der entscheidende Stoff. Vorsicht vor Billigerden. Sie sehen zumeist schön aus, enthalten aber oft stark zersetzten Torf, der sehr schnell verschlammt. Am geeignetsten sind Erden, wie sie auch der Profigärtner nutzt. Diese sind auch schon richtig gedüngt und müssen nur mehr nachgedüngt werden.

Aufs Wasser kommt es an

Balkonkästen sollten möglichst groß sein und durch Löcher im Boden überschüssiges Wasser abfließen lassen. Untersetzer sind im Hochsommer ein Wasserspeicher. Wie viel und wie oft gegossen werden muss, hängt vom Wetter und vom Standort ab. Bei Topf- und Kübelpflanzen ist zusätzlich das Volumen des Gefäßes entscheidend. Auch konkurrenzstarke durstige Pflanzennachbarn haben Einfluss darauf, wie oft der Gartenfreund zur Gießkanne greifen muss.

Für alle Pflanzen in Töpfen, Kübeln und Kisten ist das regelmäßige und richtige Gießen lebenswichtig. Das Wasservolumen, das die Topferde aufnehmen kann, erschöpft sich schnell. Auf der anderen Seite mögen es Pflanzen nicht, wenn sie ständig im Wasser stehen. Sehr leicht beginnen dann die Wurzeln am Topf- oder Kas­tenboden zu faulen.

Die beste Zeit zum Gießen sind die kühlen Morgen- und Abendstunden. Dann hat das Wasser Zeit bis an die Wurzeln zu sickern, ohne vorher zu verdunsten. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte sich eine Regentonne aufstellen. In dieser wird nicht nur kostenloses Gießwasser aufgefangen, es ist auch gut temperiert.

Nicht alle Pflanzen brauchen gleich viel Wasser. Als Faustregel sollte man sich merken: Alles, was grau oder weiß behaart ist, ledrige oder kleine Blätter besitzt, braucht wenig Wasser, zum Beispiel Lavendel, Duftsteinrich, Helichrysum und Silberkörbchen. Alle Pflanzen mit großen weichen Blättern verdunsten viel Feuchtigkeit und verlangen große Mengen an Wasser wie Engelstrompete, Süßkartoffel oder Canna.

*Der heutige Flora-Gartentipp stammt von Sigi Haller aus Langen bei Bregenz.

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