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Wilde Früchtchen im heimischen Garten

Wildobstgehölze sind meist nicht so bekannt. Allerdings sind deren Früchte sehr vitaminreich. Einige der Gehölze sollten auf gar keinen Fall entfernt werden.

Im ländlichen Raum vermischen sich Gärten rasch mit der umgebenden Kulturlandschaft. Sträucher und Bäume bilden den Übergang, oft in Form von Streuobstwiesen, seltener als Wildobsthecken. Beides sind Lebensräume für viele Tiere und beide liefern delikates Obst.

Wildobstgehölze können auch im eigenen Garten angepflanzt werden. Die Früchte sind vielfach äußerst gesund und wohlschmeckend.

Wenn vom Wildobst gesprochen wird, dann kommt einem gleich Haselnuss oder Holder in den Sinn. Diese Gehölze sind bekannt, fristen aber oft nur ein Schattendasein am Waldrand. Aber auch in der Beliebtheitsliste der Gartenbesitzer stehen diese nicht oben. Haselsträucher wachsen fast überall, brauchen aber einiges an Platz. Denn diese werden schon mal fünf Meter hoch. Je nach Sorte bringen sie größere oder kleinere Früchte. Holder findet sich schon öfter am Kompostplatz im feuchten Boden. Viele Menschen wissen nicht mehr, dass dieser in verschiedenster Art als Nahrungsquelle dient. Seine stark färbenden Früchte sind Bestandteil vieler Säfte. Die Blüten lassen sich zu wohlschmeckendem Sirup verarbeiten. Dass sie auch in Bierteig frittiert werden können, ist ein Geheimtipp.

Vitaminreiche Früchte

Ein intensiver Frühlingsblüher ist die Kornelkirsche. Als frühe Bienenweide im März und auch als Lieferant von vitaminreichen roten Früchten im Hochsommer sollte sie in keinem Garten fehlen. Ihr hartes Holz war früher bei Wagnern beliebt, heute hingegen werden eher die vitaminreichen Früchte für Marmeladen und Gelees verwendet. Schnapsbrenner haben die Qualität der Früchte ebenfalls längst erkannt, denn es lassen sich herrliche Brände und Liköre daraus gewinnen.

Blutpflaume

Eine ebenfalls recht unbekannte Wildfrucht ist die Blutpflaume. Ähnlich wie Kirschpflaumen bringen die großen Sträucher unzählige saftige Früchte hervor. Diese lassen sich ebenfalls auf vielfältige Weise verwenden. Reif vom Strauch genascht schmecken sie super. Blutpflaumen sind auch gute Befruchter für viele Pflaumen und auch Zwetschkensorten.

Neben diesen eher großwüchsigen Sträuchern passen in Wildhecken auch Jostabeeren, Maibeeren, Felsenbirne, Apfelbeere, Hundsrose und so weiter. Diese brauchen alle weniger Platz und bringen gesunde und meist auch wohlschmeckende Früchte hervor. Da diese aus Gegenden mit ähnlichem Klima wie hier stammen, wachsen die Pflanzen bei uns problemlos. Zusätzlich bieten diese vielen Insekten und Vögeln Lebensraum und nützen somit mehrfach.

*Der heutige Flora-Gartentipp stammt von Regina Metzler, Inhaberin der Gärtnerei Regreena in Andelsbuch.

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