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Betörende Rosenvielfalt

Rosen erfreuen mit ihrer Schönheit wohl jeden Blumenfreund. Rosen Waibel/Harald Rammel

Rosen erfreuen mit ihrer Schönheit wohl jeden Blumenfreund. Rosen Waibel/Harald Rammel

Die königlichste aller Blumen, die Rose, zieht durch betörende Düfte, Formen und Farbvaria­tionen, die Blicke auf sich.

Mathias Keel-Waibel

Ob als Strauchrose, Beetrose, Edelrose, Zwergrose oder Kletterrose – die Gartenrose ist in allen Varianten als Zierpflanze ein Blickfang. Für den Blumenfreund ist deren Pflege überschaubar. Mit der richtigen Standortwahl und gezielter Pflege erblüht die winterharte Gartenrose jedes Jahr von neuem und begeistert mit ihrer Pracht.

Rosen eignen sich zum einen als Kübelpflanze, zieren so Terrassen und Balkone. Natürlich wachsen sie am schönsten, wenn sie direkt in den Boden gepflanzt werden. Nicht nur als Zierpflanze ist die „Königin“ bewundernswert, auch als Bienenweidenpflanzen stiften viele Sorten Nutzen. Einige Tipps sollen helfen, die schöne Blume im eigenen Garten zu hegen und zu pflegen.

Standort: Rosen sind Sonnenkinder, wünschen luftige Plätze mit viel Licht. Robuste Sorten können auch im Halbschatten gepflanzt werden. Wichtig ist, dass der Boden am Pflanzort nährstoffreich und locker ist. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.

Pflanzzeit: Rosen im Topf können das ganze Jahr über gepflanzt werden, sofern der Boden nicht gefroren ist. Mit schönen Topfrosen werden rasch tolle Effekte erzielt.

Qualität: Wichtig ist die Qualität der zu setzenden Pflanze. Zum einen sollte diese bereits beim Kauf zwei bis drei kräftige Triebe aus der Veredelungsstelle haben und zum anderen sollte die Rosenpflanze in einem großen Containertopf wachsen. Große Töpfe garantieren gute Wurzelbildung samt guter Versorgung an Nährstoffen und Wasser während der Anwachs­phase beim Gärtner und ein gutes Weiterwachsen im Garten.

Pflanzen: Beim Pflanzen von Topfrosen ist zu beachten, dass die Grube genügend tief ausgehoben wird. Die Veredelungsstelle sollte beim Einsetzen ca. vier bis fünf Zentimeter unter der Erde sein. Die Sohle der Pflanzstelle ist zusätzlich zu lockern. Danach die zuvor gut gewässerte Rose mit dem Erdballen aus dem Topf nehmen und in das Pflanzloch hineinstellen. Etwas Langzeitdünger hinzugeben, damit die Rose genügend Nährstoffe beim Anwachsen hat. Dann die Pflanzstelle mit Rosenerde auffüllen. Nicht vergessen: Nach dem Pflanzen angießen.

Ernährung: Rosen regelmäßig nach dem ersten Rückschnitt im Frühjahr düngen, nach der ersten Blüte und dann regelmäßig alle zwei bis drei Wochen mit einem Rosenstreudünger bis Ende August. Im Oktober kann die Rose mit Patentkali versorgt werden. Das fördert ein Ausreifen der Triebe und so bessere Winterhärte.

Winterschutz: Als Schutz wird der Rosenstock mit Erde angehäufelt oder auch die Ver­edelungsstelle mit Tannreisig abgedeckt.

Bei Stammrosen wird empfohlen, die Krone der Rose etwa mit einem Vlies einzupacken, sodass die Verede­lungsstellen oben am Stamm geschützt sind. Wichtig dabei ist, unbedingt luftdurchlässiges Abdeckmaterial zu verwenden.

Bei Gartenrosen in Töpfen sollte nicht vergessen werden, auch im Winter bei milden Temperaturen die Pflanze gelegentlich zu gießen.

„Mit der richtigen Standortwahl und gezielter Pflege erfreuen winterharte Gartenrosen Jahr für Jahr.“

Mathias Keel-Waibel, Rosen Waibel, Mäder
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