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Im Februar glänzen Venus und Jupiter

Etwa 20 Minuten nach Sonnenuntergang leuchtet knapp über dem Westhorizont der Abendstern auf. So wird die Venus genannt, obwohl sie unser innerer Nachbarplanet und kein Stern ist. Venus ist der hellste aller Planeten. Schon in grauer Vorzeit wurde dieser Planet wohl wegen seiner Strahlkraft mit der Liebesgöttin identifiziert. Bei den Babyloniern hieß sie Ishtar und bei den Griechen Aphrodite.

Auch unser äußerer Nachbarplanet, der rötliche Mars, ist noch am Abendhimmel vertreten. Er steht nahe der Venus, die ihn in rund einer Vollmondbreite südlichem Abstand am 21. Februar im Sternbild Fische überholt. Das rötliche Lichtpünktchen ist nicht leicht zu entdecken. Ein Fernglas kann gute Dienste leisten, um den kalten Wüstenplaneten am Westhimmel aufzuspüren. Beide Nachbarplaneten verlassen früh die abendliche Himmelsbühne, Venus zu Monatsanfang kurz nach 19 Uhr, Ende Februar dann gegen 20.30 Uhr. Mars wird um 20 Uhr im Horizontdunst unsichtbar. Ein netter Himmelsanblick ergibt sich am 20. Februar, wenn sich die extrem schmale Sichel des zunehmenden Mondes zu Venus und Mars gesellt. Der Mond erscheint besonders groß, weil er sich dann noch in Erdnähe befindet. Das Dreigestirn ist gegen 19 Uhr tief im Westen zu sehen.

Glanzpunkt des Nachthimmels ist zweifelsohne der Riesenplanet Jupiter. Er steht am 6. Februar im Sternbild Krebs der Sonne genau gegenüber. Diese Konstellation nennt man Opposition. Wenn die Sonne im Westen versinkt, steigt Jupiter im Osten empor. Um Mitternacht sieht man den Gasplaneten hoch am Südhimmel. Morgens geht er im Westen unter. Jupiter leuchtet auffällig hell in einem weißen Licht.

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