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Familienbeihilfe wird erhöht

Wien. Nun ist es definitiv. Nach jahrelanger Stagnation wird ab Juli erstmals wieder die Familienbeihilfe angehoben. Ein Volumen von 830 Millionen Euro ist dafür im Budget bis 2018 vorgesehen. Anders als von Ressortvorgänger Reinhold Mitterlehner erwogen, will Familienministerin Sophie Karmasin den Zuschuss in drei Stufen bis zum Jahr 2018 erhöhen. Mitterlehner liebäugelte mit einer einmaligen, aber deshalb umso deutlicheren Anhebung im Laufe des Jahres 2014.

Karmasin verbindet damit die Hoffnung, dass die Kinderbeihilfe ab 2018 valorisiert wird, also ab der kommenden Legislaturperiode jährlich an die Inflation angepasst wird. Das Karmasin-Modell hat aber noch einen anderen, für den Finanzminister nicht ganz unwesentlichen Nebeneffekt: Durch die Streckung der Auszahlung lässt sich das für 2016 angepeilte, strukturelle Nulldefizit leichter erreichen.

Im Juli wird die Beihilfe um vier Prozent angehoben, 2016 und 2018 jeweils um 1,9 Prozent. Auch die Geschwisterstaffel für Familien mit mehreren Kindern wird erhöht. Der Zuschlag für behinderte Kinder steigt im Juli gleich um 8,4 Prozent. Das „Schulstartgeld“ – einmal im Jahr 100 Euro für 6- bis 15-Jährige – bleibt wie angekündigt, ebenso der einkommensabhängige Mehrkindzuschlag und der Kinderabsetzbetrag.

Die SPÖ hat die Erhöhung „grundsätzlich positiv“ aufgenommen. Kritisch sehen die Oppositionsparteien die Anhebung. Die Grünen verlangten eine gesetzliche Festschreibung einer laufenden Inflationsanpassung, Freiheitliche und Team Stronach sprechen von einer „Mogelpackung“.

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