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Vermehrter Lärm im Meer ist eine Gefahr für Wale

Unter der Wasseroberfläche wird es immer lauter. Dies stört Meeresbewohner.

Ein ruhiger Ort sind die Ozeane schon lange nicht mehr. Bereits die Geräusche von Schiffsmotoren machen Meeressäugern zu schaffen. Das Knallen von Airguns für die Suche nach Bodenschätzen unter Wasser irritiert die Wasserlebewesen noch mehr als bisher vermutet.

Die verstärkte Suche nach Öl- und Gasvorräten im Meer kann nach einer neuen Studie des Umweltbundesamts (Uba) Wale stärker gefährden als gedacht. Denn die Geräte, die zur Erkundung des Meeresbodens eingesetzt werden, erzeugten sehr laute Schallsignale. Solche Schallwellen könnten die Kommunikation von Meeressäugern noch in 2000 Kilometern Entfernung stören, heißt es in der Uba-Untersuchung, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Blau- oder Finnwale verständigen sich im Wasser vor allem durch akustische Signale – zum Beispiel, wenn es um Nahrung oder Partnersuche geht.

Lärm in den Ozeanen ist ein wachsendes Problem für Meeressäuger. Nach Uba-Schätzungen hat sich der Krach unter Wasser in einigen Regionen in den vergangenen 50 Jahren verdoppelt bis verdreifacht. Das liegt vor allem am Schiffsverkehr. Doch auch beim Bau und Betrieb von Offshore-Windenergieanlagen sowie Öl- und Gasplattformen entstehen laute Geräusche. Werden Schallsignale von Meeressäugern durch Lärm gestört, kann das ihre biologische Fitness verschlechtern, heißt es in der Uba-Studie.

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