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Gesetzgeber gesteht Tieren Gefühle zu

PARIS. Bisher wurden Tiere in dem Gesetzbuch, dem 1804 unter Napoleon erarbeiteten Code civil, als „bewegliche Sache“ betrachtet. Nun hat das französische Parlament im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert, dass Tiere „mit Empfindsamkeit ausgestattete lebende Wesen sind“. In Österreich gilt dieser Paragraf schon seit 1986. „Bis dahin waren Tiere so viel wert wie ein alter Hauspatschen“, sagt Tierschützerin Charlotte Probst, die damals maßgeblich an der Gesetzesänderung beteiligt war. Obwohl die Maßnahme in Frankreich eher symbolischen Charakter besitzt – im Strafrecht wie in den Landwirtschaftsgesetzen werden Tiere bereits als empfindsame Lebewesen angesehen –, wird nun teils erbittert debattiert. Viehzüchter haben Angst, ihre gesamte Arbeit könnte infrage gestellt werden. Tierschützer glauben, dass es gar keine Auswirkungen auf das Leben von Tieren geben wird.

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