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US-Polizei tötet 17-Jährige

Psychisch krankes Mädchen wurde nach Gerangel erschossen. Drei Polizisten suspendiert.

Sichtlich verwirrt betritt Kristiana Coignard die Polizeiwache von Longview im US-Bundesstaat Texas. Sie trägt eine rote Mütze, hat einen Rucksack dabei. Minutenlang steht die 17-Jährige verloren wirkend im Warteraum bis ein Polizist erscheint. Als er sie zur Rede stellt, hebt Coignard wortlos die linke Hand. Augenblicke später beginnt ein Gerangel zwischen dem Mann und dem Mädchen, das für die 17-Jährige tödlich enden sollte.

Zunächst wollte die örtliche Polizei das tonlose Überwachungsvideo nicht veröffentlichen. Erst nach zunehmender Kritik – es ist nicht der erste Teenager, der durch die Beamten von Longview unter zweifelhaften Umständen erschossen wurde – veröffentliche die Polizei am Donnerstag das Video. Insbesondere die darin zu sehenden letzten Minuten im Leben Kristiana Coignards werfen Fragen auf: Dem Polizisten gelingt es, das Mädchen nach langem Gerangel auf den Boden zu drücken. Anstatt sie weiter zu fixieren, oder ihr Handschellen anzulegen, lässt er von ihr ab, zückt seine Dienstwaffe und geht auf Distanz – weitere Polizisten betreten den Warteraum. Die 17-Jährige steht auf und stürmt auf einen der Beamten zu. Laut Polizeibericht zückt Coignard in diesem Moment ein Messer, die Taser der Polizisten zeigen keine Wirkung: Fünf Schüsse töten das Medienberichten zufolge psychisch kranke Mädchen auf der Stelle.Der Vorfall wird nun untersucht, die drei Polizisten wurden vorerst vom Dienst suspendiert.

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