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Facebook war der Retter in der Not

Zu seinem sechsten Geburtstag lud Glenn alle seine Mitschüler ein – doch kein einziges Kind tauchte auf. Der Tag wurde für den Buben dennoch unvergesslich.

Der kleine Glenn freute sich schon seit Tagen auf seinen sechsten Geburtstag. Der Bub aus St. Clouds in Florida, USA, leidet an Epilepsie und einer leichten Form von Autismus. Seine Mutter Ashlee Buratti (25) wollte diesen Tag besonders schön für ihren Sohn gestalten und hatte alle 16 Klassenkollegen eingeladen: „Seit er an diesem Tag in der Früh aufgewacht ist, wollte er genau wissen, wie viele Minuten er noch warten muss, bis seine Freunde kommen würden“, erzählte Buratti der Lokalzeitung „Osceola News-Gazette“. Doch niemand kam, die dreifache Mutter hatte bis zuletzt auf eine Antwort der Eltern gewartet.

Auf Facebook gepostet

Als sie ihrem Sohn die Wahrheit sagen musste, brach es ihr das Herz: „Glenns Augen füllten sich mit Tränen, als er sah, dass keiner seiner Mitschüler zur Party erschien.“ Enttäuscht schrieb sich Ashlee Buratti ihren Kummer auf einer lokalen Facebook-Seite von der Seele. Es dauerte nur wenige Minuten, da boten die ersten Eltern an, mit ihren Kindern zur Geburtstagsfeier zu kommen. Die Nachricht erreichte sogar das Büro des örtlichen Sheriffs. Dieser schickte noch am Nachmittag einen Helikopter vorbei, der so tief über das Elternhaus von Glenn flog, dass der Bub den Piloten winken sehen konnte.

Insgesamt kamen an diesem Nachmittag 25 wildfremde Menschen mit 15 Kindern, um mit Glenn Kuchen zu essen, Geschenke zu verteilen und gemeinsam zu spielen.

Die Feuerwehr gratulierte

Eine Frau brachte sogar ein Fahrrad mit, ein Mann fotografierte und gab der Familie die Bilder der Party. „Es war einfach überwältigend“, sind sich Ashlee und John, Glenns Vater, einig. Die Eltern der geladenen Gäste haben sich nicht mehr gemeldet. Es ist für Eltern von autistischen Kindern oft nicht ungewöhnlich, dass sie sich mit solch einem Szenario konfrontiert sehen, berichtet Ashlee Buratti der „Today Show“.

Dass aber Wildfremde kommen, um einen Sechsjährigen zu beglücken, „das hat mich zutiefst berührt“. Drei Tage später gab es noch eine Überraschung: Polizei und Feuerwehr schauten bei Glenn vorbei und er durfte im Feuerwehrauto und auf dem Polizeimotorrad Probe sitzen. „All das passierte, weil niemand zum Geburtstag kam. Danke, danke, danke“, so Glenns Mutter gerührt.

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