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Däne bestellte Vergewaltigungen im Netz

70-Jähriger gab online Anweisungen für Missbrauch. Er wird in 346 Fällen angeklagt.

Ein besonders schrecklicher Fall von Missbrauch im Internet wird derzeit in Dänemark verhandelt. Ein Pensionist soll Hunderte Vergewaltigungen an Kindern über das Internet bestellt haben.

Dafür muss sich der 70-Jährige seit gestern in Glostrup bei Kopenhagen vor Gericht verantworten. Der Mann habe die Missbrauchstaten, die sich zwischen 2011 und 2016 auf den Philippinen abgespielt haben sollen, über einen Livestream verfolgt, heißt es dabei in der Anklage. Von seinem Computer in einem Kopenhagener Vorort aus habe er bestimmen können, was den Kleinen angetan werden solle.

346 Fälle sind angeklagt. In den Sexshows, die sich der Pensionist ansah, sollen viele Kinder im Alter unter zwölf Jahren zu sehen gewesen sein, darunter auch Sieben- bis Achtjährige. Das stritt der Mann gestern vor Gericht jedoch ab: Er habe nie den Missbrauch von Kindern geordert, die jünger als zwölf gewesen seien. Die meisten „Bestellungen“ gab der Angeklagte aber zu.

Ein Tipp des amerikanischen FBI hatte die dänischen Ermittler auf die Spur des Mannes gebracht. Vor einem Jahr kam es schließlich zur Verhaftung.

Für den Prozess sind 41 Verhandlungstage geplant. Ein Urteil soll erst im Juni fallen.

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