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Französin ist die neue Unesco-Chefin

Die frühere Kulturministerin Audrey Azoulay siegte vor Katars Kandidat.

Nur einen Tag nach dem Austritt der USA und Israels wählte die Unesco bereits ihren neuen Generaldirektor. Die Eignung der Kandidaten soll dabei eine untergeordnete Rolle spielen, wichtig sei vor allem ihre Herkunft, wurden schon zuvor kritische Stimmen laut. „Er muss Mitglieder vereinen können“, hatte die scheidende Unesco-Generaldirektorin Irina Bokowa aus Bulgarien über die Eignung ihres Nachfolgers geurteilt.

Ins Finale – die Wahl bei der krisengeschüttelten UN-Kulturorganisation lief bereits seit Montag – schafften es gestern Frankreichs Bewerberin Audrey Azoulay (45), die frühere französische Kulturministerin, und der Kandidat aus Katar, Hamad bin Abdulasis al-Kawari (69), bis 2016 ebenfalls Kulturminister in dem Emirat am Persischen Golf.

Die Entscheidung fiel dann in den Abendstunden: Die 45-Jährige habe sich im Unesco-Exekutivrat gegen den katarischen Kandidaten mit 30 zu 28 Stimmen durchgesetzt, teilte die Unesco aus Paris mit. Audrey Azoulay soll die Organisation nun aus der Krise führen. Die Unesco ist vor allem für die Listen des Weltkulturerbes bekannt. Doch die Organisation mit 2100 Mitarbeitern und einem dreistelligen Millionen-Etat ist in vielen weiteren Feldern aktiv, von Bildung über Biosphärenreservate bis Gleichberechtigung. Ihr Auftrag ist es, das wechselseitige Verständnis zwischen den Nationen zu fördern.

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