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Schnee und Eis halten Europäer auf Trab

Mit Schnee bedeckt waren auch die Palmen vor der Kathedrale in Mailand. AP/Calanni

Mit Schnee bedeckt waren auch die Palmen vor der Kathedrale in Mailand.

 AP/Calanni

Am Sonntag soll es wieder wärmer werden. Bis dahin müssen Europas Bürger noch weiter mit Schneestürmen, Eis und Kälte kämpfen.

Zumindest für Zentraleuropa geben die Meteorologen Entwarnung: Die Kältewelle soll am Wochenende enden. Davon war gestern vielerorts noch nichts zu spüren. Großbritannien erlebt den kältesten Märzanfang seit Beginn der Aufzeichnungen. Tausende Schulen waren geschlossen, Züge und Flugzeuge standen still und Autofahrer waren auf eingeschneiten Straßen gefangen. In mehreren Teilen des Landes galt die höchste Wetterwarnstufe. In Irland trat der nationale Krisenstab zusammen. Das öffentliche Leben ist seit Tagen eingefroren.

Besonders heftig traf es Schottland, den Norden und Südwesten Englands und Teile von Wales. In der Nähe von Manchester wurde die Armee beauftragt, Menschen von eingeschneiten Autobahnen zu befreien. Eine Frau im Nordosten Englands brachte ein Baby am Straßenrand im Schnee zur Welt. Premierministerin Theresa May änderte kurzfristig den Ort für ihre Grundsatzrede zum Brexit.

Keine Flüge. In Italien waren gestern mehrere Autobahnen gesperrt, unter anderem die A 1 zwischen Mailand und Bologna. Auf der A 22 Brenner–Modena musste die Strecke zwischen Capri und Campogalliano wegen Schnees gesperrt werden. Zwischen Rom und Ligurien blieben Auto- und Lkw-Fahrer nach Unfällen stundenlang auf der vereisten Fahrbahn stehen. Wegen der eisigen Bedingungen waren Bahnverkehr und Flugverkehr im Land teilweise unterbrochen.

Auch der Flughafen im schweizerischen Genf war am zweiten Tag in Folge geschlossen. Bei dichtem Schneetreiben konnte der Betreiber gestern zunächst keinen sicheren Flugverkehr mehr gewährleisten. Erst am Nachmittag konnte der Betrieb teilweise wieder aufgenommen werden.

<p class="caption">Im Norden Englands kam es zu mehreren Unfällen.  AFP/Scarff</p>

Im Norden Englands kam es zu mehreren Unfällen.  AFP/Scarff

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