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Kopenhagen

Erfinder bestreitet Mord auf U-Boot

Zum Auftakt seines Mordprozesses in Kopenhagen hat der dänische U-Boot-Tüftler Peter Madsen (47) den Vorwurf des Mordes an der schwedischen Journalistin Kim Wall zurückgewiesen. Die Staatsanwaltschaft zeichnete vor Gericht dagegen das Bild eines sexuell perversen Sadisten, der von Enthauptungen besessen war. Er bleibe dabei, dass er Kim Wall nicht getötet habe, sagte Madsen vor Gericht. In Polizeiverhören habe er sich nur deshalb mehrfach widersprüchlich zum Schicksal der 30-Jährigen geäußert, um deren Angehörigen die „schrecklichen“ Umstände ihres Todes durch einen Unfall zu ersparen. Die junge Frau sei nach einem plötzlichen Druckabfall an Bord erstickt.

Wall hatte Madsen am 10. August 2017 auf dessen U-Boot besucht, um ein Interview mit ihm zu führen. Einen Tag später sank das U-Boot in der Køgebucht vor Kopenhagen, Madsen wurde gerettet. Er gab zunächst an, die Journalistin am Vorabend wohlbehalten an Land abgesetzt zu haben. Teile von Walls Leiche wurden später im Meer entdeckt, sie wiesen Schnitt- und Stichverletzungen auf.

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