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Neue Anlage: Wasserstoff soll Kohle und Koks ersetzen

Das Projekt „H2Future“ ist gestartet. Getestet werden Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff in der Stahlherstellung.

Offizieller Startschuss für den Bau einer Pilotanlage zur CO2-freien Wasserstoff-Herstellung: Auf dem Areal der Voestalpine in Linz wurde nun mit dem Projekt „H2Future“ begonnen. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff in den verschiedenen Prozessstufen der Stahlherstellung erforscht.

Es wird getestet, inwieweit der mit PEM-Technologie (Protonen-Austausch-Membran-Elektrolysemodul) produzierte Wasserstoff als Industriegas einsetzbar ist, sowie das Zusammenspiel mit dem Regelenergiemarkt des Stromnetzes. Der Stahlkonzern verfolge langfristig das Ziel, „von Kohle bzw. Koks über nachfolgende Brückentechnologien mit Erdgas – beispielsweise in der Direktreduktionsanlage in Texas – in den Produktionsprozessen zur Anwendung von grünem Wasserstoff zu gelangen“, erklärte Chef Wolfgang Eder.

Für die Anlage haben die Voestalpine, Siemens und der Verbund ihre Kompetenzen gebündelt, als wissenschaftliche Partner sind das Kompetenzzentrum K1-MET (Kompetenzzentrum für metallurgische und umwelttechnische Verfahrensentwicklung) sowie ECN (Energy Research Centre of the Netherlands) mit an Bord.

Der Strom für die Anlage stamme aus erneuerbaren Quellen, wodurch erst „grüner Wasserstoff“ entstehe, so Verbund-CEO Wolfgang Anzengruber.

Die EU fördert dieses „Flaggschiff-Projekt“ mit rund zwölf Millionen Euro. Viereinhalb Jahre läuft das Projekt, bereits im Frühjahr 2019 soll die Pilotanlage in Vollbetrieb gehen.

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