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Ölkatastrophe: Nun schaltet sich UNO ein

09.08.2020 • 13:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ölkatastrophe: Nun schaltet sich UNO ein

Ein Frachter war vor der Südostküste von Mauritius auf Grund gelaufen.

Die Vereinten Nationen (UN) unterstützen den Kampf gegen eine Ölkatastrophe auf Mauritius. Zusammen mit dem UN-Umweltprogramm (Unep) und dem UN-Nothilfebüro (Ocha) stellt der UN-Vertreter in dem Inselstaat Koordinationskapazitäten und Expertise zur Verfügung, wie es in einer am Sonntag verbreiteten Mitteilung von Ocha hieß. Die UN auf Mauritius würden eng mit der Regierung zusammenarbeiten.

Ein japanischer Frachter war vor rund zwei Wochen vor der Südostküste von Mauritius auf Grund gelaufen. Am Donnerstag begann dann einer der Tanks Kraftstoff zu verlieren. Helfer versuchen nun, das Öl einzudämmen und weitere Austritte zu vermeiden.

Behörden und Naturschützer warnen vor einer Umweltkatastrophe, weil sich das Schiff in der Nähe mehrerer Schutzgebiete befindet. Mauritius mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern liegt im Indischen Ozean und ist als Urlaubsparadies bekannt.