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20-Euro-Schein fühlt sich glatter an

27.12.2020 • 18:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
ARCHIVBILD: NEUE 20-EURO-BANKNOTEN AB 25. NOVEMBER 2015 IM UMLAUF
ARCHIVBILD: NEUE 20-EURO-BANKNOTEN AB 25. NOVEMBER 2015 IM UMLAUF APA/HELMUT FOHRINGER

Die Geldscheine werden standardmäßig lackiert.

Wer im nächsten Jahr einen 20-Euro-Schein in die Hände bekommt, könnte kurz stutzig werden: Die Banknoten fühlen sich glatter an, weil nun auch der Zwanziger standardmäßig mit einem Speziallack überzogen wird, um die Geldscheine haltbarer zu machen. Ab 2021 werden nur noch beschichtete 20-Euro-Banknoten hergestellt, sodass unbeschichtete 20-Euro-Banknoten nach und nach aus dem Bargeldkreislauf verschwinden werden.

Das erklärte Johannes Beermann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank in Frankfurt. Auch der Fünfer und der Zehner der seit 2013 nach und nach in Umlauf gebrachten zweiten Serie der Euro-Banknoten sind mit einem Speziallack überzogen. Denn gerade die Scheine mit geringerem Wert wechseln häufig den Besitzer und können dadurch schneller verschmutzt oder beschädigt und damit unbrauchbar werden.

Tests hätten ergeben, dass die Beschichtung die durchschnittliche Lebensdauer der Banknote erhöhe, sagte Beermann der Deutschen Presse-Agentur. „Ähnliches erwartet man sich nun von der Beschichtung der 20-Euro-Banknoten. Lackierte Banknoten sind deutlich weniger anfällig gegen Verschmutzung. Das kann auch in Labortests nachgewiesen werden.“