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Lage der Autobranche hellte sich auf

01.03.2021 • 15:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
THEMENBILD: AUTOS / KFZ / PKW / NEUZULASSUNGEN / ARBEITSMARKT
THEMENBILD: AUTOS / KFZ / PKW / NEUZULASSUNGEN / ARBEITSMARKT (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

Deutsche Unternehmen gehen aber weiter von Jobabbau aus.

Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich im Februar ungeachtet des Coronalockdowns gebessert. Der entsprechende Branchenindikator des Münchner Ifo-Instituts kletterte auf minus 2,3 Punkte – nach minus 7,7 im Jänner, wie das Institut am Montag mitteilte. Damit halten sich die positiven und negativen Einschätzungen in etwa die Waage.

Zugleich blicken die Manager der monatlichen Umfrage zufolge merklich optimistischer auf die kommenden Monate. “Im Moment herrscht noch Winter bei den Autobauern”, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. “Aber sie freuen sich auf den Frühling.”

Weniger Mitarbeiter benötigt

Das Barometer für die Erwartungen in den kommenden Monaten stiegen von plus 15,1 Punkten auf plus 37 Punkte. Die Produktion soll deutlich hochgefahren werden: Dieser Indikator klettere auf plus 35,3 Punkte, nach minus 0,5 im Jänner. “Der Blick ins Ausland macht die Branche gerade glücklich”, sagte Wohlrabe. Die Autobauer rechnen demnach mit einer Zunahme ihres Exportgeschäfts. Allerdings werden die Unternehmen wohl weniger Mitarbeiter benötigen. Die Beschäftigungspläne sehen weiter einen Arbeitsplatzabbau vor.

Die Nachfrage entwickelte sich vergangenen Monat eher schleppend. Der entsprechende Umfragewert fiel auf minus 3,6 Punkte, nach plus 10,6 im Jänner. Der Auftragsbestand legte nur leicht zu, während der Bestand im Fertigwarenlager größer als üblich ist.

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