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Proteste gegen russischen Angriffskrieg

27.02.2022 • 17:53 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Proteste gegen russischen Angriffskrieg
apa/dpa

Rund um die Welt sind zahllose Menschen auf Straße gegangen.

In Bern wurden bis zu 20.000 Demonstranten gezählt, die eine härtere Haltung der Schweiz gegenüber Russland forderten, in der finnischen Hauptstadt Helsinki gingen mehr als 10.000 Menschen auf die Straße. Auch in Wien, Graz und Linz gab es Demos.

“Stop Putin – Help Ukraine”

Vor dem Europa-Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf versammelten sich rund 1.000 Menschen vor einem Denkmal für die zivilen Opfer von Kriegen. Auch in weiteren Städten der Schweiz forderten tausende Demonstranten eine härtere Haltung ihrer Regierung gegenüber Moskau. So wurden in Bern bis zu 20.000 Demonstranten gezählt. In Russlands Nachbarland Finnland demonstrierten mehr als 10.000 Menschen in der Hauptstadt Helsinki und skandierten “Russland raus, nieder mit Putin!”.

Tausende Menschen protestierten auch in mehreren deutschen Städten. Alleine in München waren es nach Polizeiangaben 5.000 Menschen. In Frankfurt sprach die Polizei von 6.000 bis 7.000 Teilnehmern einer Kundgebung unter dem Motto “Solidarität mit der Ukraine – Frieden in Osteuropa”. In Düsseldorf kamen laut Polizei am Nachmittag knapp 4.000 Menschen zusammen. Die oppositionelle CDU rief für den Abend zu einer Mahnwache für die Ukraine in Berlin auf.

In Rom beteiligten sich bereits am Freitagabend tausende Menschen an einem Marsch zum Kolosseum. Am Samstag demonstrierten in der italienischen Hauptstadt erneut mehr als 1.000 Menschen.

In London zogen Hunderte Demonstranten zur russischen Botschaft, Teilnehmer des Protests beschmierten das Straßenschild des “St. Petersburgh Place” vor der Botschaft mit Kunstblut. In der georgischen Hauptstadt Tiflis hatten am Freitagabend fast 30.000 Menschen mit ukrainischen und georgischen Flaggen demonstriert und die Nationalhymnen beider Länder gesungen. In dem Land ist die Solidarität mit der Ukraine besonders stark, der Krieg weckt dort Erinnerungen an die russische Invasion im Jahr 2008.

In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires marschierten am Freitagabend fast 2.000 Menschen in einem Protestzug zur russischen Botschaft und forderten den Abzug der russischen Armee aus der Ukraine. Im kanadischen Montréal trotzten dutzende Demonstranten einem Schneesturm, um gegen den Krieg zu demonstrieren. Proteste gab es unter anderem auch in Taiwan und Brasilien.

Kundgebungen in Wien, Linz und Graz

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