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“Corsage” ist nicht im Rennen um einen Oscar

24.01.2023 • 15:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die 95. Oscar-Verleihung findet am 12. März statt
Die 95. Oscar-Verleihung findet am 12. März statt Chris Pizzello/Invision/AP

“Im Westen nichts Neues”, ein Film aus Deutschland, entpuppt sich als einer der großen Favoriten. Österreich ging leer aus: “Corsage” schafft es nicht.

Das sind die Nominierungen für die 95. Oscar-Verleihung.

Die 95. Oscar-Verleihung wird am Sonntag, 12. März, im Dolby Theatre in Los Angeles über die Bühne gehen. Heute wurden die Nominierungen von Schauspielerin Allison Williams und Schauspieler Riz Ahmed bekannt gegeben.

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“Wir sind so aufgeregt”, sagten Williams und Ahmed bevor sie die Nominierten bekannt gaben. Angela Bassett (“Black Panther”), Hong Chau (“The Whale”), Kerry Condon (“The Banshees of Inisherin”), Jamie Lee Curtis (“Everything Everywhere All at Once”) und Stephanie Hsu (“Everything Everywhere All at Once”) rittern um den Oscar als “Best supporting Actress”. Brendan Gleeson, Brian Tyree Henry, Judd Hirsch, Barry Keoghan und Ke Huy Quan matchen sich um den Titel “Best supporting Actor”.

Für den “Besten Internationalen Film” gehen “Im Westen nichts Neues”, “Argentina, 1985” (Argentinien), “Close” (Belgien), “Eo” (Polen), “The Quiet Girl” (Irland) ins Rennen. “Corsage” ist damit aus dem Rennen. Der Film der Grazer Regisseurin Marie Kreutzer stand aufgrund des Mitwirkens von Florian Teichtmeister in den letzten Tagen in der Diskussion. Teichtmeister muss sich Anfang Februar wegen des Besitzes von 58.000 Dateien mit Darstellungen von Kindesmissbrauch vor Gericht verantworten. Im Vorfeld sagte Regisseurin Kreutzer auch, sie wisse nicht, ob sie sich eine Nominierung des Filmes überhaupt wünschen soll.

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Als “Bester Schauspieler” sind nominiert: Austin Butler, Colin Farrell, Brendan Fraser, Paul Mescal und Bill Nighy. Als “Beste Schauspielerin” sind nominiert: Cate Blanchett, Ana de Armas, Andreas Riseborough, Michelle Williams und Michelle Yeoh.

“Im Westen nichts Neues”, ein Film aus Deutschland, wurde für “Sound”, “Original Score”, “Adapted Screenplay”, “Sound Editing”, “Cinematography” und auch als “Best Picture” nominiert. Damit entpuppt sich der Film von Edward Berger als einer der Favoriten. Insgesamt wurde der Film neun Mal nominiert.

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