Kärnten

“Coronasünder” zum dritten Mal erwischt

08.02.2021 • 14:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nicht viel hält offenbar ein Heiligenbluter Gastwirt von den Corona-Maßnahmen
Nicht viel hält offenbar ein Heiligenbluter Gastwirt von den Corona-Maßnahmen LR Rudi Rupitsch (Archivfoto)

Als Polizei auftauchte, verließen Gäste rasch das Lokal in Heiligenblut.

Am Samstag den 6. Feber wurde ein Gastlokal im Bereich der Großglockner Bergbahnen in Heiligenblut von der Polizei kontrolliert. Um 16.45 Uhr, eine Dreiviertelstunde nach Betriebsende der Bergbahnen, hielten sich etwa 40 Gäste auf der Terrasse und im Inneren des Gastlokals auf.

Keiner der Personen trug einen Mund-Nasenschutz, auch wurden die Abstände offensichtlich ignoriert. Beim Eintreffen des Beamten verließen die meisten Personen rasch und unaufgefordert die Örtlichkeit. Der Gastwirt wird – mittlerweile zum dritten Mal – wegen Nichtbeachtung von Covid-Bestimmungen der Bezirkshauptmannschaft (BH) Spittal/Drau angezeigt.

Tausende Euro Strafe drohen

In der BH ist man wenig begeistert von dem “Stammgast”. Nachdem offenbar die beiden Geldstrafen nicht gefruchtet haben, werde man die Strafmöglichkeiten ausnutzen müssen. Die können heftig werden: Bis zu 30.000 Euro Geldstrafe sind möglich. Bezirkshauptmann Klaus Brandner sagte zur Austria Presse Agentur (APA), dass der Fall erst geprüft werden müsse, weil dem Gastwirt das Take-Away-Geschäft erlaubt sei.

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