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Vsport marketing E.U.

„Wichtig ist, dass die Arbeit Spaß macht“

Michael Halbeisen wollte immer schon im Sportbereich arbeiten. Seit August 2011 ist er selbstständig und verantwortlich für das Marketing bei vsport. Sein Know-how ist inzwischen nicht nur in Sport-Angelegenheiten gefragt.

Michael Halbeisen spielt im offensiven Mittelfeld beim SC Göfis. Ist zudem Kapitän des Landesligateams. Nach 26 Jahren will der 32-Jährige seine Fußballerkarriere nun langsam ausklingen lassen. „Biken ist etwas, was mir auch viel Spaß macht und das ich sicher demnächst intensiver betreiben werde“, sagt der Sportfreak. Neben Fußball und Tennis stehen auch Laufen, Skifahren, Eishockey oder Squash auf dem Freizeitplan.

„Als langjähriger Hobbysportler wollte ich gerne in diesem Bereich arbeiten“, berichtet er. Durch seine Tätigkeit bei der NEUE Vorarlberger Tageszeitung, für die er als Marketingleiter tätig war, habe er sich ein gutes Netzwerk aufgebaut, Kontakte zu verschiedenen Firmen geknüpft. Nach und nach entstand die Idee, sich im Sportbereich selbstständig zu machen.

„Mit vsport gab es ja bereits eine regionale Sportseite. Und ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie man daraus eine richtige Sportplattform entwickeln könnte“, erzählt Halbeisen. 2011 hatte die Homepage kaum mehr als einen Live-Ticker und klassische Vereinsnews – und war auch optisch nicht ganz „state of the art“. Videos oder Blogs, Sonderthemen oder „richtige Geschichten“ suchten die User vergebens.

Mit vielen Ideen im Gepäck ging es schließlich zu vsport-Chef Elred Faisst. Und der war durchaus angetan von den Vorschlägen des jungen Marketingexperten. „Nach weiteren Gesprächen mit verschiedenen Kunden habe ich beschlossen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.“ Die Investitionen hielten sich in Grenzen: Ein Internetzugang, ein Laptop, ein Telefon. Gefragt waren hingegen Mut und vor allem Ideen.

Banner sind zu wenig

Eine der zentralen Aufgaben war und ist die Aquisition von Geschäftskunden. Nur Banner auf einer Homepage zu schalten, ist für die wenigsten interessant. „Es geht um die Fragen, mit welchen Ideen man den Partner ins Boot holen kann und wie es gelingt, dessen Zielgruppen anzusprechen.“

Zu diesem Zweck hat sich Halbeisen beispielsweise mit den Verantwortlichen und den Experten der Krankenhausbetriebsgesellschaft zusammengesetzt. Das Ergebnis war ein Beitrag auf vsport zum Thema „Richtiges Trinken beim Sport“.

Ein ähnliches Projekt gab es in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer. Damals noch unter Sebastian Manhart, der inzwischen Geschäftsführer der Sportservice Vorarlberg GmbH ist. „Es ging um Personalrecruiting und die Vereinbarkeit von Beruf und Sport. Wir haben dann drei Videos produziert, in denen Mitarbeiter verschiedener Firmen porträtiert wurden. Die Filme haben gezeigt, wie Sport und Beruf in Einklang gebracht werden können. Der positive Nebeneffekt ist, dass wir damit auch Themen anbieten, die unsere User interessieren.“

Die Internetnutzer und die sozialen Netzwerke sind ein wichtiger Bestandteil von Halbeisens Arbeit. So steht am Morgen auch immer die Pflege von Facebook & Co. auf dem Programm. Die vsport-Seite auf Facebook hat es inzwischen auf immerhin 4200 Fans geschafft. Und diese wollen natürlich über den neuesten Stand in der Sportwelt informiert sein. Auf vsport werden die neuesten Videos gestellt. Und auch der Kontakt zu den Vorarlberger Spitzensportlern wird stets gehalten.

Neuer Geschäftsfreund

Im Rahmen seiner Tätigkeiten hat der Hobby-Fußballer bei einem gemeinsamen Kundentermin auch einen neuen Geschäftspartner und Freund kennengelernt: Thomas Maldoner ist Geschäftsführer von m2digital, einer Online-Agentur, die ihren Sitz im Campus Dornbirn hat. Und namhafte Kunden wie etwa Gebrüder Weiss, Doppelmayr, Rauch oder die Hypo Landesbank betreut.

„Mit m2digital pflege ich inzwischen eine sehr gute partnerschaftliche Zusammenarbeit. Ich kann auf professionelle Ressourcen in den Bereichen Software-Entwicklung, Programmierung und Grafik zurückgreifen“, berichtet Halbeisen. Neben dem Büro in Rankweil (bei vsport) hat der gebürtige Dornbirner auch einen Schreibtisch im fünften Stock des Campusgebäudes ergattert. „Hier kann ich mich mit den Kollegen von m2digital austauschen, bekomme neue Inputs.“

Im Laufe der Zeit hat der Sportfreak sein Geschäftsfeld weiterentwickelt. „Es dreht sich nicht alles nur um Sport“, sagt Halbeisen und lacht. „Wenn ich bei Geschäftsfreunden bin, ist es von Vorteil, auch andere Ideen und Zielgruppen anbieten zu können. Nicht zuletzt durch die Partnerschaft mit m2digital habe ich auch die Möglichkeit, andere Portale wie etwa Lehrlingsbörsen oder zu den Themen Bauen und Wohnen, Kochen und Rezepte usw. zu bedienen.“

Sein persönliches Erfolgsrezept hat der 32-Jährige inzwischen auch gefunden. „Ich denke, dass es ganz wichtig ist, ehrlich mit den Kunden umzugehen und authentisch zu sein. Letztlich geht es darum, eine langfristige Geschäftsbeziehung aufzubauen. Es bringt nichts, jemanden kurzfristig für ein Projekt zu begeistern“, meint Halbeisen. Einen großen Vorteil sieht er dabei auch darin, unabhängig zu sein. „Ich bin nicht gefangen von Produkten, die ich anbieten muss, sondern kann meine Geschäftspartner wirklich bestmöglich beraten.“

Grandiose Aussichten

Mit dem Büro bei m2digital hat der Marketingexperte auch eine grandiose Aussicht auf Dornbirn bekommen. Vom Besprechungszimmer aus sind die Berge um die Messestadt zu sehen. Die Karrenseilbahn fährt nach oben. Oberhalb von Watzenegg, Kehlegg glänzt der Schnee. Das ist doch mehr als nur eine Einladung zum Skifahren. Ob sich der eigene Chef da nicht mal schnell frei nehmen kann?

„In meiner Zeit als Selbstständiger gab es nicht einen Tag, an dem ich nach 8.30 Uhr im Büro war. Selbstdisziplin ist ein wichtiger Faktor, wenn das Unternehmen laufen soll“, ist Halbeisen überzeugt. Spar Vorarlberg, Allianz, Raiffeisen, die Bergbahnen Gargellen, Golm, Silvretta Montafon oder das Home of Balance zählt er inzwischen zu seinen Kunden. „Da bin ich schon ein wenig stolz darauf.“

Den Schritt in die Selbstständigkeit hat der Dornbirner nie bereut. „Ich bin froh, dass ich ihn getan habe. Auch wenn es nicht immer einfach war. Ich bin aber auch nicht mit der Intention gestartet, reich zu werden. Ich will meine Rechnungen bezahlen und halbwegs normal leben. Wichtig ist doch, dass die Arbeit Spaß macht und dass ich meine Ideen umsetzen kann.“

Sonja Schlingensiepen

VSPORT Marketing E.U.

Gegründet 2011 von Michael Halbeisen

Angebot: Marketing/Vermarktung eines Sportportals, Vermarktungen allgemein Sponsoringakquisen, Verkauf

Internet: www.vsport.at

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