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Ganz Ohr: Orgelfestival mit Pascal Marsault

Orgelkonzerte, die besonders im Herbst an einigen Orten Vorarlbergs gegeben werden, sind speziell, ist man bei ihnen doch, da man den Interpreten und sein Instrument meist nicht sieht, ganz aufs Hören reduziert. Jedoch gibt es bei dieser „Königin der Instrumente“ sehr Vieles zu vernehmen, zumal in Dornbirn, wo sich in der Pfarrkirche St. Martin die größte Orgel Vorarlbergs befindet.

Sie ist aus ihrem Baujahr 1928 original erhalten und somit ideal für die Darstellung der französischen Orgelsymphonien, die beim ersten Konzert der „Internationalen Festivals symphonisches Orgelkunst“ erklangen. Berufener Interpret war am Sonntag spätnachmittags Pascal Marsault, Organist in der Pariser Kirche St. Ignace. Drei stimmungsvolle Stücke von Gabriel Pierné eröffneten das Konzert, und nach einem Andante aus einer Orgelsymphonie vom Erfinder dieser Gattung, Charles Marie Widor, folgte das Hauptwerk, die sechssätzige Orgelsymphonie von Louis Vierne. Eine großartige Komposition von schimmernder Zartheit bis hin zu derart gewaltigen Klängen, dass die Kirchenbänke vibrierten. Vierne, von Geburt an blind, hat es im Hören umso weiter gebracht. Pascal Marsault hat die Klangimagination, diese Musik zu deuten. Als Zugabe für den dankbaren Applaus spielte er „Le cygne“ – „Der Schwan“ von Camille Saint-Saëns. Beim Orgel-Festival folgt am 21. Oktober ein Konzert mit Stefan Susana, Cello. und Rudolf Berchtel, Orgel, und am 4. November der Schola Floriana, St.Florian mit Matthias Giesen, Leitung und Orgel. Weitere Infos unter: www.st.martin-dornbirn.at

anna mika

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