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Passionsspiele in Luzern eine „Provokation“

luzern. Dem Projekt eines Passionsspiels in Luzern erwächst in katholisch-konservativen Kreisen Opposition. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung schreiben sie von einer missbräuchlichen Verwendung der Bezeichnung Passionsspiel und einer Verfälschung des Lebens von Jesus. Die Pläne für das Passionsspiel mit dem deutschen Sänger Konstantin Wecker waren im vergangenen August bekannt geworden. Der Initiant Alois Metz, Leiter der katholischen Pfarrei St. Johannes in Luzern, will damit die bis ins Mittelalter zurück reichende Tradition der Luzerner Passionsspiele wieder beleben. Mitmachen werden die Band von Konstantin Wecker und ein großer Chor. Das Projekt weckt nun aber Widerstand kirchlicher Kreise. Sie stoßen sich an der auf ein „menschliches Vorbild reduzierten Darstellung“ des Gottmenschen Jesus. Die Gegner des Projektes sehen darin eine Beleidigung und Verletzung der Gefühle überzeugter Christen, bezeichnen es als Provokation und verlangen nun die Absetzung der Inszenierung.

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