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Er rührte nicht nur Peter Rapp

Heute Abend geht die erste Live-Show der „Großen Chance“ über die ORF-Bühne. Der 19-jährige Thomas Schneider zählt zu den Favoriten.

Christian Ude

Bei dir hat alles irgendwie komplett gepasst. Und ich finde deine Stimme einzigartig“, lobte Sido bei den Casting-Runden den Auftritt von Thomas Schneider, der sich mit Herbert Grönemeyers „Der Weg“ vom Album „Mensch“ (2002) ins Halbfinale sang – und Peter Rapp („Du hast meine Tränendrüse erreicht. Du bist ein höllischer Kerl!“) sowie viele Zuschauer rührte, als er von seiner verstorbenen Großmutter erzählte.

„Mit Musik verarbeite ich oft Situationen in meinem Leben“, erklärt der Burgenländer im Gespräch mit der Kleinen Zeitung, „ich habe dieses Lied, das ja von einer verlorenen Person handelt, oft gehört, als meine Oma gestorben ist, die meine Bezugsperson in der Familie war, aber es hat mir auch nach einer zerbrochenen Beziehung geholfen.“

Heute tritt der 19-Jährige, der zwei Lehren begonnen hat (Tischler und Mediendesigner) und zuletzt als Portier in einem Umspannwerk gearbeitet hat, mit „Das Beste“ von Silbermond an: „Dieses Lied liegt meiner Rockstimme“, sagt Schneider, der gesteht: „Ich spiele zu Hause zwar Klavier und Gitarre, aber das ist noch nicht bühnenreif. Und beim Singen habe ich vor zwei, drei Jahren noch keinen gescheiten Ton herausbekommen. Meine Stimme hat sich dann irgendwie entwickelt.“

Um drei Finalplätze konkurrenzieren sich heute Abend mit ihm neun weitere Talente. Zwei davon vergibt das TV-Publikum per Televoting direkt. Für den dritten Finalplatz schlägt jedes Jurymitglied eines der verbliebenen Talente vor – weiter kommt jener Kandidat bzw. jene Gruppe, die beim vorangegangenen Televoting die meisten Anrufe und SMS bekommen hat.

Tänzer und Akrobaten

Es wird aber nicht nur gesungen. Der 52-jährige Schuster Eduard Babadost setzt zwar auf Klassik, während sich die Band „Empty Flags“ dem Pop-Punk verschrieben hat, es sind aber auch Tänzer und Akrobaten im Rennen. Zwei Acts schafften den Aufstieg ins Halbfinale durch die „zweite Chance“ via SMS im Rahmen von „Chili“: die Studio Percussion School und Laura Kamhuber, mit 13 eine der Jüngsten im ORF-Talentschuppen.

zum ablauf

Drei Kandidaten kommen pro Halbfinale weiter. Weitere Semifinali: 26. Oktober,2. November.

Beim Finale am 9. November rittern also neun Kandidaten um das Preisgeldvon 100.000 Euro.

Mitstimmen: Tel. 09010 5909 plus angehängterStartnummer.

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