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Hörerlebnis mit Pianisten als Dirigenten

Der Pianist Konstantin Lifschitz dirigierte das Kammerorchester Arpeggione.

Es zählt zu den Besonderheiten des Kammerorchesters Arpeggione Hohenems, dass Solisten von internationalem Rang sich gern dort einfinden, da dessen künstlerischer Leiter Irakli Gogibedaschwili sie schon in jungen Jahren hierher eingeladen hat.

Einer davon ist der 1976 in Russland geborene Konstantin Lifschitz, der die Musikwelt als Teenager mit einer großartigen Einspielung von Bachs „Goldberg-Variationen“ überraschte. Mittlerweile dirigiert Lifschitz auch gerne, und sowohl als Pianist wie auch als Dirigent erlebte man ihn am Wochenende im Ländle, samstags im Rittersaal des Palasts Hohenems, sonntags im Reichshofsaal Lustenau. Das Programm im Reichshofsaal mit Werken von Edvard Grieg, Paul Hindemith und Georges Enescu erwies sich schließlich als echt attraktives Hörerlebnis.

Die weiche Melodik des Norwegers, die Charakterisierungskunst des Deutschen und schließlich die ungemein komplexe Faktur des Rumänen vermochten das Publikum in Bann zu ziehen. Bei Hindemiths Thema mit Variationen mit dem Beinamen „Vier Temperamente“, was gern auch als Ballettmusik verwendet wird, erlebte man Lifschitz dirigierend vom Klavier aus, unterstützt von der sehr fähigen Konzertmeisterin, die auch solistisch glänzte.

Polyphon

Eine Herausforderung für den Dirigenten Lifschitz und die Streicher des Arpeggione stellte Enescus „Oktett“ dar. Polyphones und Polyrhythmisches wechselte ab mit Solopassagen – ein äußerst anspruchsvolles Werk. Lifschitz und das Kammerorchester Arpeggione bewältigten diese Aufgabe hervorragend. Für seine Verdienste um das Kammerorchester Arpeggione, das seit 22 Jahren besteht und international konzertiert, wurde dem künstlerischen Leiter Irakli Gogibedaschwili vor Kurzem der Titel „Professor“ verliehen.

anna mika

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