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Montfort Werbung nicht mehr Sponsor des KUB

Das Kunsthaus Bregenz muss sich um einen neuen Sponsor umsehen.

Das Kunsthaus Bregenz (KUB) verliert seinen wichtigsten Hauptsponsor und damit jährliche Einnahmen in Höhe von mehreren 100.000 Euro. Nach der Wirtschaftspresseagentur vorliegenden Informationen wird sich die Montfort Werbung aus Klaus, die zur Firmengruppe des Unternehmers Richard Morscher gehört, von ihrem Engagement als Presenting Sponsor zurückziehen. Nach Angaben von informierten Kreisen aus der Vorarlberger Kulturszene zahlte die Montfort Werbung seit etwa zehn Jahren zwischen 200.000 und 400.000 Euro pro Jahr zur Unterstützung des KUB. Die einzelnen Beiträge der anderen Sponsoren wie etwa Hypo Landesbank Vorarlberg oder Vorarlberger Kraftwerke und Zumtobel-Group würden im Vergleich dazu eher gering ausfallen. Die Rede ist von jeweils etwa einem Zehntel des Beitrages der Montfort Werbung.

Wie Werner Döring, Geschäftsführer der Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft mbH (Kuges), auf Anfrage bestätigte, werde die Montfort Werbung die Sponsoring-Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz beenden. „Es stimmt leider, dass uns Richard Morscher in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt hat, dass er seine finanziellen Engagements in Vorarl­berg zurückfahren wird“, so Döring. Als Grund habe Morscher das seiner Ansicht nach ungerechtfertigte Verhalten der Finanzbehörden und diverser Medien seiner Person gegenüber angegeben. Morscher und seine Firmen sind bekanntlich seit mehreren Jahren Gegenstand von Ermittlungen der Finanzbehörden, wobei es bislang noch zu keiner Anklage gekommen ist.

„Die Montfort Werbung hat den mit deutlichem Abstand größten Einzelbetrag beigesteuert“, so Döring, ohne auf die Detailzahlen der diversen Sponsoren einzugehen. Er sagte jedoch, dass zumindest die obgenannten Größenordnungen der Sponsorbeiträge nicht ganz falsch seien. Die Montfort Werbung habe die Zusammenarbeit 2011 beendet und heuer nur noch einen Bruchteil des bisherigen Sponsorings bezahlt. „Aber auch dieser deutlich reduzierte Beitrag liegt von der Höhe her noch immer über den Beiträgen der anderen Sponsoren“, so Döring. Zwischenzeitlich habe man aber bereits einige neue Sponsoren finden können – wenn auch in bescheidenerem Ausmaß. Nebenbei seien bereits Sparmaßnahmen im KUB getroffen worden, erklärte Döring weiter.

Derzeit laufe die Suche nach einem Nachfolger für den „Presenting Sponsor“ für das KUB. „Wir sind derzeit in guten Gesprächen mit einem möglichen Partner aus Süd-Deutschland“, sagte Döring. Eine Entscheidung soll möglicherweise noch vor Weihnachten fallen.

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