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Österreichischer Buchpreis gefordert

Wien. Die Schaffung eines „Österreichischen Buchpreises“ ist Ziel einer neuen Initiative, die von den IG Autorinnen Autoren und der Literaturzeitschrift „Kolik“ ausgeht. In Österreich habe man „über die Notwendigkeit der Hervorhebung von besonderen Buchveröffentlichungen eines Jahres noch nicht einmal ansatzweise nachgedacht“, wird in Anspielung auf den Deutschen und den Schweizer Buchpreis moniert. „Der Gedanke ist seit der letzten Buch Wien gereift“, sagte IG-Autoren-Chef Gerhard Ruiss. Er habe die Idee – gemeinsam mit „Kolik“-Herausgeber und Autor Gustav Ernst – „verschiedentlich vorgebracht“, sie sei jedoch „wieder versandet“. Dabei sei es „immer auffälliger, dass ein solcher Preis fehlt“. Ein „Österreichischer Buchpreis“, der sich vom Preisgeld her an seinem deutschen Pendant (25.000 Euro) orientieren sollte, sei wichtig, um das „Bewusstsein für das qualifizierte literarische Buch generell zu verstärken“, meinte Ruiss. Konkret erwarten sich die Initiatoren von den interessenpolitischen Einrichtungen auf dem Gebiet des Verlagswesens und Buchhandels, der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und seinen einzelnen Verbänden sowie der „Buch Wien“, „alle notwendigen Anstrengungen, um einen Österreichischen Buchpreis umgehend zu verwirklichen“. Darüber hinaus sollten sich, so Ruiss und Ernst, „finanziell nicht nur die Stadt Wien und das Bundesministerium für Kunst und Kultur, Medien und öffentlicher Dienst beteiligen, sondern auch alle Bundesländer“.

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