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Generali-Übersiedlung ist „natürlich Einsparung“

Wien/salzburg. Spätestens ab Ende 2015 sind die Räume der Generali Foundation in Wien-Wieden zu vermieten – am besten an eine Kunst-Institution. „Man kann hier tolle Ausstellungen machen“, warb Foundation-Präsident Dietrich Karner gestern bei einer Pressekonferenz – um gleichzeitig wortreich zu erläutern, warum die 1988 gegründete Sammlung in den kommenden Monaten ans Salzburger Museum der Moderne (MdM) wandert. Eigentlich war die Pressekonferenz der bisher umfangreichsten Retrospektive der 1952 in Oberhausen geborenen deutschen Künstlerin Ulrike Grossarth gewidmet, die gestern eröffnet wurde. Dann kam „die Bombe von Freitag“ und versetzte die Foundation „in eine Art von Ausnahmezustand“, wie Direktorin Sabine Folie erklärte. Diese und die kommende Ausstellung werden die letzten am Wiener Standort sein. Folie und ihr Team erfuhren erst am Freitag davon. Nach öffentlicher Bekanntgabe der Übersiedlungspläne in Salzburg.

Die Gespräche, die mit der neuen MdM-Leiterin Sabine Breitwieser, Gründungsdirektorin der Generali Foundation und deren Chefin seit September geführt worden seien, seien unter strikter Geheimhaltung erfolgt, um das Projekt nicht zu gefährden, sagte Karner. Nach hartnäckigem Nachfragen gab er zu, dass es sich bei der Aktion „natürlich“ um eine Einsparung“ handle. Es werden um neun Posten weniger vergeben werden als am Wiener Standort. Er wünsche sich sehr, dass Sabine Folie die Übersiedelung betreuen werde. Über ihre persönliche Zukunft wollte die sichtlich enttäuschte Foundation-Leiterin keine Stellungnahme abgeben.

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