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Stantejsky-Anwältin sieht keinen Entlassungsgrund

Wien. Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann und Bundestheater-Holding-Chef Georg Springer haben die Entlassung der Vizedirektorin der Burg, Silvia Stantejsky, wiederholt mit dem Prinzip der Unverzüglichkeit begründet. Stantejskys Anwältin Isabell Lichtenstrasser widersprach dem gestern im Ö1-Mittagsjournal: Es liege in diesem Fall kein Entlassungsgrund vor, auf den man unverzüglich reagieren müsste. Bis jetzt handle es sich lediglich um Ungereimtheiten, die untersucht werden. Daher hätte das Burgtheater aus Sicht der Anwältin „durchaus mit einer Entlassung bis zum Abschluss der Untersuchungen zuwarten können“ und bis dahin die Suspendierung aufrechterhalten können.

Stantejsky hat vor dem Arbeitsgericht gegen ihre Entlassung geklagt. Mittlerweile sieht sie auch keine Möglichkeit mehr für eine Lösung abseits des Arbeitsgerichts, schilderte sie in dem Beitrag. Zwar hätten Hartmann und Springer ihr in Aussicht gestellt, sie könne zurückkehren, wenn sie die Überweisungen aufklären könne und dabei helfe, den Jahresabschluss zu erstellen. Tatsächlich sei die Entlassung aber nicht zurückgenommen worden, obwohl sie trotz Entlassung und Krankheit mehrere Wochen lang im Burgtheater „aktiv an einer Aufklärung mitgewirkt“ habe, sagte Stantejsky.

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