Entsetzen nach Anschlag auf Museum

brüssel/hohenems. Angesichts des Terroranschlags auf das Jüdische Museum in der belgischen Hauptstadt Brüssel brachte am Montag die Association of European Jewish Museums ihr Entsetzen zum Ausdruck. Die Mitglieder seien „zutiefst schockiert über diesen bestialischen Akt“, betonte der Präsident der Vereinigung und Leiter des Jüdischen Museums Hohenems, Hanno Loewy, in einer Aussendung.

Der Anschlag habe sich gegen eine Institution gerichtet, die sich seit Jahren für gegenseitiges Verständnis, Toleranz und interkulturellen Austausch engagiere, „die einzige Zukunft, die Europa besitzt“, so Loewy und seine Kollegen Lucja Koch (Museum of the History of Polish Jews, Warschau), Erika Perahia-Zemour (Thessaloniki), Bernhard Purin (München) sowie Joanne Rosenthal (London). Weiters sprachen sie ihren Freunden öffentlich ihre Solidarität aus und betonten ihre Hoffnung, dass die Täter bald gefasst werden. Man trauere mit den Kollegen in Brüssel und den Familien der Opfer.

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