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Geschichte und Gegenwart der Nobelpreisträger

Das Stadtmuseum Lindau dokumentiert in einer Schau die Nobelpreisträger-Tagung.

Mit einer einfachen Postwurfsendung nahm alles seinen Anfang: Drei Männer luden 1951 zur „Europa-Tagung der Nobelpreisträger“ in die kleine Stadt Lindau am Bodensee ein. Franz Karl Hein, Gustav Wilhelm Parade und Graf Lennart Bernadotte verfolgten damit nur wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kein geringeres Ziel, als Wissenschaftler über Ländergrenzen hinweg wieder miteinander zu vernetzen. Ihr Konzept ging auf: Mehr als 400 Nobelpreisträger und rund 25.000 Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt haben seitdem an den Lindauer Nobelpreisträgertagungen teilgenommen und damit den interkulturellen und generationenübergreifenden Dialog unter Spitzenforschern zum Erfolg geführt. Dies zeigt jetzt eine Dauerausstellung im Lindauer Stadtmuseum, die gestern vorgestellt wurde.

Im ersten Raum der Ausstellung nimmt man Platz am Schreibtisch aus den 1950er-Jahren, kann Briefe und Dokumente aus den frühen Jahren der Tagungsgeschichte einsehen und fühlt sich in die spannende Anfangsphase zurückversetzt. Ein Griff zum Hörer des Bakelit-Telefons lässt originale Tondokumente aus dieser Zeit erklingen.

Virtuelles Labor

Nobelpreisträgerporträts des Berliner Fotografen Peter Badge, der in mehr als 10 Jahren fast 400 Nobelpreisträger fotografiert hat, nehmen den zweiten Raum der Ausstellung ein und zeigen eine sehr private Seite der Laureaten. Welche vielfältigen Projekte zur Wissenschaftsvermittlung abseits der Tagungen verfolgt werden, dokumentieren die multimedialen Präsentationen im dritten Raum. Hier können die Labore von Nobelpreisträgern virtuell durchschritten, ihre Lebenswege nachvollzogen und ihre künstlerische Seite bestaunt werden. Filmmitschnitte von Nobelpreisträgervorträgen aus der Lindauer Mediathek machen die Tagungen greifbar und schlagen den Bogen über ein Jahrhundert Wissenschaftsgeschichte.

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